Türgriffe der erhaltenen Tür, die beim Durchbruch gefunden wurde.
© Mona

Bauen | Homestory

Die versteckte Tür – Hausbau-Blog, Teil 5

Mona

Level: Für Alle

Nach einer chaotischen Woche rutschen wir in eine kleine "Wir-schaffen-das-alles-nicht-Panik-Phase". Doch dann gibt es ein echtes Highlight beim Umbau unseres alten Hauses: eine versteckte Tür.

Hallo zusammen,

in den zwei vorherigen Wochen waren wir mit Handwerkern der unterschiedlichen Gewerke im Haus, um unsere Ideen vorzustellen und ihnen ein erstes Bild von unserem Hauses und dem geplanten Umbau zu verschaffen. So hatten wir Dachdecker, einen Zimmermann, einen Elektriker, einen Heizungsinstallateur, einen Statiker, Malermeister, eine Fensterfirma und einen Wasserinstallateur vor Ort.

Am Ende der Termine waren wir zwar um einige Informationen reicher, unsere Liste an offenen Fragen und Entscheidungen aber umso länger.

Originaltür ist noch erhalten
Schöne Überraschung: die komplette Originaltür ist noch erhalten. © Mona

Zudem wollten alle Handwerker nun Pläne, Maße und Schnitte des Hauses von uns haben, um ihre ersten Angebote erstellen zu können – und die hatten wir noch nicht endgültig fertig. Die letzten Tage und auch dieses schöne Wochenende verbrachten wir also vor dem Computer, um alle offenen Punkte für uns zu klären, um die Handwerker mit den richtigen Plänen und Angaben versorgen zu können. Im Anschluss heißt es dann abwarten und hoffen, dass die Angebote in etwa unserer Kostenschätzung entsprechen.

Zwischen den ganzen Handwerkerterminen hatten wir aber auch noch ein kleines Highlight im Haus. Kurz nachdem vor einem Jahr die Übergabe stattfand, waren wir noch einmal bei der vorherigen Eigentümerin zu Besuch, die uns noch letzte Unterlagen übergeben wollte. Plötzlich sagte sie, dass sie uns noch etwas beichten müsse... Oh nein dachten wir, was kommt jetzt? Ein großer Schaden? Schwamm oder sonst irgendetwas Schlimmes?

Zum Glück nicht, denn sie erzählte uns, dass sich in der Wand zwischen dem großen Ess- und Wohnzimmer und dem vorderen Zimmer zur Straße, was später unsere Küche werden soll, noch eine Flügeltür befindet, die man vor vielen Jahren mit einer Wandbekleidung verschlossen hat. :-)

Die Tür in der Wand oder: Sesam, öffne Dich

Wir konnten es erst gar nicht recht glauben, doch wenn man im Haus richtig hingeschaut hat, konnte man die Leichtbauwände durch Klopfen ausmachen und es zeichnete sich auch ein Rand in der Wand ab. In der letzten Woche war es nun soweit, wir haben die Leichtbauwände entfernt und – tatsächlich – kam eine noch komplett erhaltene Schiebetür mit original Glasscheiben zum Vorschein.

Leider hat man eine Holzlatten-Konstruktion zum Teil direkt in die alte Tür genagelt. Die Tür selbst wurde ebenfalls mit Nägeln im Boden festgenagelt und damit sie sich nicht schieben lässt, hat man Putz in das Schiebesystem, in dem die Tür läuft, geschmiert.

Noch ist sie also zu und lässt sich nicht bewegen. Wenn sie aber wieder läuft und weiß gestrichen ist, wird sie wunderschön aussehen – ich bin schon sehr gespannt.

Viele liebe Grüße,
Eure Mona

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