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Neues im Mai 2026: 5 Änderungen, die du kennen solltest


Im Mai 2026 soll es finanzielle Entlastungen geben – etwa beim Tanken und durch neue Förderungen für E-Autos. Gleichzeitig treten EU-Regeln in Kraft, die den Immobilienmarkt aufwirbeln: Der Energieausweis ändert sich und es gibt schärfere Kontrollen bei Ferienwohnungen. Wir zeigen dir, was auf dich zukommt.

  1. Neue EU-Gebäuderichtlinie: Diese Änderungen betreffen dich
  2. Energieausweise werden EU-weit einheitlich
  3. Neue EU-Regeln für Airbnb und Co.: Mehr Kontrolle bei Ferienwohnungen
  4. Spritpreise: Staat plant befristeten “Tankrabatt”
  5. Neue E-Auto-Förderung – bis zu 6.000 Euro Zuschuss

Was sich grundsätzlich im Jahr 2026 beim Wohnen und Bauen verändert? Hier geht es zum großen Überblick: 24 neue Gesetze und Regelungen: Das ändert sich 2026

Neue EU-Gebäuderichtlinie: Diese Änderungen betreffen dich

Bis zum 28. Mai 2026 muss Deutschland die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht überführen. Betroffen ist davon vor allem das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das voraussichtlich im Juli durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst werden soll.

Viele der neuen Regeln greifen erst in den kommenden Jahren – aber die Richtung ist klar. Das sind die wichtigsten Änderungen:

  • Neubauten werden klimafreundlicher: Ab 2030 müssen neue Gebäude weitgehend ohne CO2-Emissionen auskommen und mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
  • Mehr Druck zur Sanierung: Besonders ineffiziente Gebäude sollen schrittweise modernisiert werden. Bis 2030 müssen EU-weit deutlich mehr Altbauten energetisch verbessert werden.
  • Neue Energieausweise: Gebäude werden künftig einheitlich von A bis G bewertet – das macht den Energiezustand noch transparenter. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
  • Mehr Ladeinfrastruktur: Bei Neubauten und größeren Umbauten müssen Stellplätze häufiger für E-Auto-Ladestationen vorbereitet werden.
  • Wohnen wird ganzheitlicher bewertet: Neben Energie zählen künftig auch Faktoren wie Raumklima, Tageslicht und Wohnkomfort stärker.

Was das für dich bedeutet: Eine sofortige Pflicht zur Sanierung gibt es zwar nicht. Trotzdem solltest du dich frühzeitig mit dem Zustand deiner Immobilie beschäftigen. Energieeffizienz wird sichtbarer, relevanter für die Wertsteigerung – und zunehmend entscheidend, wenn du verkaufen, vermieten oder finanzieren willst. Wer rechtzeitig modernisiert, kann langfristig Kosten sparen und von Förderungen profitieren. Hier geht es zum digitalen Sanierungsfahrplan, der dir dabei hilft.

Energieausweise werden EU-weit einheitlich

Ab Mai 2026 gelten neue Regeln für Energieausweise. Gebäude werden dann nach einem einheitlichen EU-System bewertet – mit einer Skala von A bis G, ähnlich wie bei Haushaltsgeräten.

Für dich wird damit noch einfacher nachvollziehbar, wie energieeffizient eine Immobilie ist. Das erleichtert den Vergleich beim Kauf oder bei der Miete deutlich.

Neu ist außerdem: Ein Energieausweis wird künftig nicht nur beim Verkauf oder bei einer Neuvermietung benötigt, sondern auch bei größeren Renovierungen oder bei der Verlängerung von Mietverträgen. Auch öffentliche Gebäude müssen entsprechende Nachweise vorlegen.

Bequem zum Energiepass – hier online beantragen.

Neue EU-Regeln für Airbnb und Co.: Mehr Kontrolle bei Ferienwohnungen

Ab 20. Mai 2026 sollen laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) neue EU-Vorgaben für Plattformen wie Airbnb oder Booking.com gelten. Ziel ist es, Kurzzeitvermietungen transparenter zu machen – und damit auch den Wohnungsmarkt zu entlasten.

Künftig sollen Ferienwohnungen eine Registrierungsnummer benötigen, um überhaupt online angeboten werden zu dürfen. Ob diese Pflicht eingeführt wird, entscheiden die Kommunen selbst. Die Plattformen müssen zudem Daten darüber liefern, wie oft und an wie viele Gäste eine Unterkunft vermietet wird.

Der Hintergrund: Viele Städte wissen bisher nicht genau, wie intensiv Wohnungen als Ferienunterkünfte genutzt werden. Dadurch lässt sich kaum kontrollieren, ob Regeln wie das Zweckentfremdungsverbot eingehalten werden.

Mit den neuen Vorgaben sollen Kommunen deutlich besser nachvollziehen können, was vor Ort passiert – und bei Bedarf schneller eingreifen. Ob das tatsächlich zu mehr Wohnraum führt, hängt allerdings davon ab, wie konsequent die Städte die neuen Möglichkeiten nutzen.

Spritpreise: Staat plant befristeten “Tankrabatt”

Angesichts stark gestiegener Preise für Benzin und Diesel plant die Bundesregierung eine kurzfristige Entlastung für Autofahrer. Dafür soll die Energiesteuer auf Kraftstoffe vorübergehend gesenkt werden.

Geplant ist eine Reduzierung von rund 17 Cent pro Liter – und zwar für einen Zeitraum von zwei Monaten. Insgesamt könnte das Maßnahmenpaket ein Volumen von etwa 1,6 Milliarden Euro erreichen.

Wenn das Gesetzgebungsverfahren wie geplant abgeschlossen wird, könnte die Senkung schon ab dem 1. Mai 2026 greifen. Inwiefern du die Entlastung dann tatsächlich spürst, hängt davon ab, ob Mineralölkonzerne die niedrigeren Steuern auch vollständig an die Verbraucher weitergeben.

Beim Tankrabatt im Jahr 2022 kamen über den gesamten Zeitraum von drei Monaten laut dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung schätzungsweise 87 Prozent des Rabatts bei Diesel und 71 Prozent bei Superbenzin E10 bei den Autofahrern an.

Neue E-Auto-Förderung – bis zu 6.000 Euro Zuschuss

Voraussichtlich ab Mai 2026 kannst du wieder eine staatliche Förderung für den Kauf eines Elektroautos beantragen. Die neue Prämie richtet sich gezielt an Privathaushalte mit niedrigerem und mittlerem Einkommen und fällt gestaffelt aus.

Die Basisförderung liegt bei 3.000 Euro pro Fahrzeug. Je nach Einkommen und Familienstand kann sie auf bis zu 6.000 Euro steigen – etwa durch Zuschläge für Kinder oder geringere Einkommen. Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender werden ebenfalls gefördert, allerdings mit niedrigeren Beträgen und zusätzlichen Voraussetzungen.

Förderfähig sind ausschließlich neue Fahrzeuge, die seit Anfang 2026 zugelassen wurden. Die Antragstellung soll ab Mai online möglich sein – auch rückwirkend ab 1. Januar 2026. Insgesamt stellt der Bund dafür bis 2029 rund 3 Milliarden Euro bereit.

Unabhängig von der Förderung bleibt ein wichtiger Vorteil bestehen: E-Autos sind weiterhin bis 2035 von der Kfz-Steuer befreit.

Illustration eines Laptops und Smartphones, die in Form eines pinken Briefumschlags Post erhalten

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