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Küchen in Tiny Houses: Coole Küchen auf kleinstem Raum

Arne Schätzle

Wie soll die Küche in eurem Tiny House aussehen: Kompakt oder so üppig wie möglich, mit Außenbereich für das Dinner zu zweit oder viele Gäste? 10 Beispiele zur Inspiration und zum Träumen!

Der reduzierte Raum im Tiny House will von Anfang an gut durchdacht und geplant sein – das gilt selbstverständlich auch für die Küche. Damit ihr hier ganz nach eurem Gusto schalten und walten könnt, gilt es die Gratwanderung zwischen Funktionalität und Design gekonnt zu bewältigen und sie so zu planen, dass alle wichtigen Geräte gut untergebracht sind. Gleichzeitig sollte die Arbeitsfläche ausreichend groß und genügend Stauraum vorhanden sein.

Eine entscheidende Rolle spielen eure individuellen Ansprüche: Ihr wohnt allein oder auch zu zweit und bevorzugt einfache und schnelle Gerichte? Dann benötigt ihr sicherlich ein anderes Setup, als das Paar, das nahezu täglich Gäste einlädt und gern große Menüs zaubert. Kurzum: Die Küche im Tiny House ist so individuell wie ihr selbst. Wir haben einige Beispiele für die unterschiedlichen Vorlieben zusammengestellt:

1. Edel und dezent: Ganz in Weiß

Wer kompakte Küchen auf rund 25 Quadratmetern Gesamtfläche unterbringen möchte, ist mit der Farbe Weiß für seine Küchenmöbel gut beraten: Im hellen und freundlichen Outfit kommen die Bauten gleich etwas dezenter daher.

2. Am liebsten selbstgemacht: Kochen im DIY-Style

Vielleicht soll es statt weißer Hochglanzoptik bei den Küchenmöbeln doch lieber der Charme des Selbstgebauten sein? Passend zur Holzoptik eures umfunktionierten Bauwagens? Voilà! Den Gaskocher könnt ihr hier flexibel platzieren.

3. Wenn Gäste kommen: Das große Besteck

Für den leidenschaftlichen Koch muss es eine Küche mit allen Möglichkeiten sein. Bitteschön: Mit Kochfeld, mit Backofen, mit Mikrowelle.

4. Fast wie Camping: Kleines Setup für Bescheidene

Wer nur morgens Tee oder Kaffee aufsetzt und am Abend am zweiflammigen Gaskocher die Pasta zubereitet, kommt einem minimalen Setup wie diesem bestimmt gut zurecht.

5. Nur für Standhafte: Alles offen

Wer mit seinem Tiny House selten reist, kann offene Regale und Abstellflächen nutzen.

6. Für Weltenbummler: Bitte kein Übergewicht

Wenn ihr mit eurem Tiny House mobil bleiben möchtet, müsst ihr die Gewichtsgrenze im Auge behalten, bis zu der ihr das Tiny House vor die Zugmaschine spannen dürft. Eine Arbeitsplatte aus Marmor, so wie in diesem Beispiel, könnte das Projekt schnell zum Scheitern bringen.

7. Great wide open: Outdoor Bereich andocken

Natürlich könnt ihr den Koch- und vor allem den Essbereich vergrößern, indem ihr den Außenbereich nutzt. Das macht vor allem in südlichen Gefilden Spaß, geht aber auch in norwegischen Baumhäusern, wie dieses Beispiel zeigt.

8. Flexibel bleiben: Kochfeld und Backofen besser trennen

Um den Raum optimal aufzuteilen, hilft es oft, ein separates Kochfeld und eine Mikrowelle mit Backofenfunktion einzubauen. So seid ihr wesentlich flexibler hinsichtlich der Positionierung beider Geräte. Auch spart ihr Gewicht, wenn ihr im Tiny House auf einen schweren Backofen verzichtet.

9. Treppauf, treppab: Stauraum unter Stufen

Nicht nur im schmalen Tiny House muss jeder Winkel gut genutzt werden. Unter der Treppe lassen sich perfekt Aufbewahrungsfächer für zusätzlichen Stauraum einbauen. Da passt im Zweifelsfall auch die Mikrowelle hinein.

10. Der Klassiker: Die kleine Küche im Bulli

Last but not least: Ein Vorreiter in Sachen mobile Küche ist zweifelsohne der Bulli: Zweiflammenkocher und kleine Spüle plus Kühlschrank auf kleinstem Raum.

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