Häuser mit Photovoltaik-Anlagen auf Dach
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Immer mehr neu gebaute Wohnungen mit erneuerbaren Energien beheizt

Katharina Schneider

Mehr als zwei Drittel aller im vergangenen Jahr neu gebauten Wohngebäude werden ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Damit meldet das Statistische Bundesamt einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Eine Quelle liegt dabei besonders im Trend.

In Deutschland wird das Heizen immer nachhaltiger. Zumindest, was neu gebaute Häuser und Wohnungen betrifft. Mehr als zwei Drittel (67,2 Prozent) der im Jahr 2019 neu gebauten Wohngebäude werden komplett oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden (Destatis) hervor.

Demnach stieg im vergangenen Jahr der Anteil der erneuerbaren Energien beim Heizen im Vergleich zum Vorjahr leicht an. 2018 lag der Wert noch bei 66,6 Prozent. Was die primäre Energiequelle für die Heizung von Wohngebäuden angeht, lag der Anteil im vergangenen Jahr bei 47,7 Prozent. 2019 entstanden insgesamt 108.100 neue Wohngebäude.

Erneuerbare Energien: Wärmepumpen am häufigsten genutzt

Zu den erneuerbaren Energien gehören Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas und sonstige Biomasse. Die wichtigste primäre Energiequelle für die Heizung sind laut Destatis Wärmepumpen. Sie kommen auf einen Anteil von 42,7 Prozent bei den neu gebauten Gebäuden. Dicht dahinter folgt Gas mit 41,9 Prozent. Doch auf Gas setzen immer weniger Bauherren: Der Anteil sinkt seit 2017 (47,7 Prozent) konstant. Alle übrigen Energiequellen kommen zusammen auf einen Anteil von 15,4 Prozent.

Bei den sekundären, zusätzlichen Energiequellen liegen Solarthermie (15,2 Prozent) und Holz (13,8 Prozent) ganz oben.

Bund fördert Heizungsaustausch

Damit der Anteil der erneuerbaren Energien beim Heizen nicht nur bei neuen Wohngebäuden steigt, fördert der Bund einen Heizungstausch. Wer eine alte Heizung, die mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, gegen eine austauscht, die mit erneuerbaren Energien funktioniert, kann dafür bis zu 45 Prozent Förderung bekommen. Im Januar 2020 wurde der vorherige Festbetrag zu Gunsten dieser anteiligen Förderung abgeschafft.

Eine Förderung von 45 Prozent bekommt ihr, wenn ihr eine alte Ölheizung durch eine Hybridheizung, Wärmepumpe, durch Solarthermie oder eine Anlage für Biomasse ersetzt. Die genauen Voraussetzungen könnt ihr auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nachlesen.

Wichtig ist, dass ihr den Antrag auf Förderung einreicht, bevor ihr mit den Arbeiten beginnt. Alle weiteren Informationen dazu findet ihr in folgendem Artikel:

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