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Deutschlandatlas 2019: So gut lebt es sich im Ortenaukreis

Redaktion

Im Deutschlandatlas sammelt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Daten über zahlreiche Landkreise. Was sagt er über die Ortenau aus?

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sammelt viele seiner erhobenen Daten im Deutschlandatlas 2019. Er ist die Basis für künftige Veränderungen im Land. Auch die Bürger selbst können sich damit einen Eindruck von der hiesigen Wirtschaft, der Infrastruktur, dem Breitbandausbau und vielem mehr verschaffen. Die Karten sind allesamt in Regionen eingeteilt, was der Übersichtlichkeit dient.

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Entsprechend lassen sich daraus auch interessante Informationen für den Ortenaukreis entnehmen. Der schneidet im deutschlandweiten Vergleich in vielen Punkten gut ab. Zum Teil gibt es aber auch Aufholbedarf.

Bezahlbare Mieten und anständige Versorgung

Wer in der Ortenau wohnt, kennt den Mietmarkt der Region wohl bereits. Im Jahr 2018 lagen die Erst- und Wiedervermietungsmieten durchschnittlich im Bereich zwischen 6,50 und 8,00 Euro pro Quadratmeter. Damit ist der Ortenaukreis deutlich günstiger als Ballungsräume wie die Landreise um Stuttgart und Konstanz. Entsprechend gering ist der Wohnungsleerstand. Auch die Baulandpreise liegen hier noch auf einem günstigen Niveau – im Schnitt zwischen 100 und 200 Euro pro Quadratmeter. Hier ist der Ortenaukreis preiswerter als der angrenzende Landkreis Emmendingen.

Gleichzeitig ist die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in erhöhtem Maße gegeben. Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren ist deutlich besser als in weiten Teilen vom Rest von Baden-Württemberg und dem Nachbar-Bundesland Bayern. Bei 161,9 Medizinern pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern dauert die Fahrt zum Arzt vielerorts weniger als fünf Minuten. Gleiches gilt für Fahrten zum nächsten Supermarkt oder Schule. Nur wer etwas tiefer im Schwarzwald wohnt, muss meist längere Fahrten in Kauf nehmen.

Hohe Zuwanderung und Funklöcher

Bei der Binnenwanderung gehört der Ortenaukreis mit einem Plus zwischen 15 und 30 Prozent laut Deutschlandatlas zu den Gewinnern im Land. Für die Region ist das natürlich gut. Für die Ortenauer und mögliche Zuwanderer bedeutet das wohl in den kommenden Jahren steigende Mieten, viele Neubauten und mehr Verkehr. Das liegt auch daran, dass sich die Bevölkerung durch den Schwarzwald auf einen Streifen entlang der französischen Grenze konzentriert.

Ein weiteres Problem ist die Netzabdeckung in der Region. Diese lässt in großen Teilen des südlichen Baden-Württembergs zu Wünschen übrig. Das gilt auch für den Ortenaukreis. Wer auch unterwegs mit dem Smartphone online sein möchte, muss mancherorts auf flottes Internet verzichten. Funklöcher gibt es hauptsächlich in weniger dicht besiedelten und stark bewaldeten Gegenden. Doch auch zwischen den Ballungsräumen kann es zu Aussetzern kommen – ein kleiner Wermutstropfen in dieser malerischen Umgebung.

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