Frau in einem leeren Baumarkt, die einen Einkaufswagen schiebt.
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Baumärkte in Bayern und Sachsen unter strengen Auflagen wieder geöffnet

Joscha Thieringer

Auch in Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind Baumärkte und Gartencenter für Privatpersonen wieder geöffnet. Damit ist der Einkauf von Heimwerker- und Gartenbau-Produkten in allen 16 Bundesländern möglich. Vor einigen Geschäften kommt es zu langen Warteschlangen.

Damit dürfte der innerdeutsche "Baumarkt-Tourismus" in der Corona-Krise ein Ende finden: Nach Niedersachsen (seit dem 4.April) und Mecklenburg-Vorpommern (seit dem 18.April) haben auch in Bayern und Sachsen ab dem 20.April die Baumärkte und Gartencenter wieder geöffnet.

Die Lockerung der Corona-Ausgangsbeschränkungen erfolgt nach dem gemeinsamen Beschluss der Bundesländer am 15. April. Somit ist es den Bürgern aller Bundesländer wieder möglich, in Baumärkten und Gartencentern einzukaufen. Allerdings gelten hier strenge Auflagen.

Baumärkte in Corona-Zeiten: Auflagen und Maßnahmen

  • So besteht in Sachsen derzeit Maskenpflicht, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch in Bayern müssen die Menschen ab dem 27. April in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Schutzmasken tragen oder zumindest Mund und Nase bedecken. Bislang bestand nur ein "Mundschutzgebot".
  • Darüber hinaus gibt es in den Baumärkten Zugangsbeschränkungen. Es darf nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche in die Läden. Es gilt streng auf den Abstand von 1,5 Metern zu achten. Diese Vorgabe stelle keine Herausforderung dar, sagte ein Sprecher von Hagebau gegenüber "br.de": "Es ist in der überwiegenden Zahl der Baumärkte etwa ein Verhältnis von einem Kunden auf 75 Quadratmeter gewährleistet."
  • Viele Baumärkte setzen auf zusätzliches Sicherheitspersonal, trennen Ein- und Ausgänge und steuern die Anzahl der zutrittsberechtigten Personen über die Ausgabe von Einkaufswagen: Nur wer einen Einkaufswagen ergattert, darf auch in den Markt.
  • Einige Baumärkte haben zudem ihre Gänge in "Einbahnstraßen" umgestaltet.
  • In vielen Baumärkten findet keine persönliche Beratung statt.
  • Die Kassiererinnen und Kassierer arbeiten meist hinter einer Plexiglasscheibe und bitten um bargeldlose Bezahlung.

Ansturm auf wiedereröffnete Baumärkte

Wie zu erwarten war, strömten am 20. April viele Bayern und Sachsen zu den Baumärkten und Gartencentern, um sich nach über vier Wochen mit Heimwerker- und Gartenbau-Produkten einzudecken. Vor den Läden bildeten sich teilweise lange Schlangen, die Polizei kontrollierte mancherorts die Abläufe, wie ein Video aus Bayreuth zeigt:

Hinweis der Redaktion:

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Auf einer Corona-Themenseite informiert die Bundesregierung über aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen. Passt bitte auf euch und eure Mitmenschen auf! Alles Gute und bleibt gesund! Euer Wohnglück-Team

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