Möbel & Einrichtung

Bilder, Teil 3: Die richtige Beleuchtung

Bilder und Skulpturen prägen Räume. Mit speziellen Lampen, ein paar Tricks und Kniffen lassen sie sich meisterhaft in Szene setzen

Foto: Paulmann

Aus den eleganten weißen Leuchtkästen von Faro oben an der Decke kommt der perfekte Spot für die Bilder an der Wand Foto: Faro

Einbaustrahler wie diese von Paulmann verschwinden dezent in der Zimmerdecke und erhellen Exponate an der Wand Paulmann

Die grazilen LED-Wandleuchten Mahogany bietet Philips in zwei Längen für unterschiedliche Bildformate Foto: Philips

An Kombi-Galeriesystemen lassen sich Bilder aufhängen und zugleich beleuchten Foto: Paulmann

Vermeer nennt der britische Leuchtenprofi Astro seine moderne Bilderleuchte, die er mit drei LEDs bestückt Foto: Astro Lightning

Licht inszeniert Kunst, offenbart es doch erst Farben, Strukturen und Formen in allen ihren Nuancen. Zwei Arten von Leuchten eignen sich für die persönliche Galerie – spezielle Bilderleuchten und Strahler. Erstere erhellen vornehmlich ein Motiv, während letztere ganze Arrangements lichttechnisch abdecken.

Bilderleuchten für Solisten

Bilderleuchten werden an der Wand direkt über dem Werk installiert und leuchten dieses gleichmäßig aus. Der Handel hält sie in unterschiedlichsten Breiten für nahezu jedes Format bereit. Die kleinsten verfügen über einen, ausladende Modelle über mehrere Lichtpunkte. Sie lassen sich zumeist mit LEDs, Halogen- oder schlanken Leuchtstofflampen bestücken.

Galerie im Rampenlicht

Dem Museum abgeschaut: Mehrere Bilder oder ganze Kunstwände werden optimal von der Decke aus angestrahlt. Den Job können sowohl Einzelstrahler, als auch Downlights übernehmen. Die dezenten Einbauleuchten müssen jedoch mit Strahlercharakteristik und asymmetrischer Lichtverteilung aufwarten. Wer sein Zuhause gern einmal umdekoriert und Bilder häufiger austauscht, der greift auf Schienen- oder Stangensysteme zurück. Hier lassen sich die Spots schnell und einfach ganz jeweiliger Anforderung versetzen. Einige Hersteller bieten bereits Bilderschienen zum Aufhängen mit integrierter Beleuchtung.

Gute Farbwiedergabe

Die optimale Lichtwirkung erzielen Strahler, werden sie in ein bis eineinhalb Metern Abstand von der Wand montiert. Gleich ob Bilderleuchte oder Spots, ihre Lampen müssen sehr gute Farbwiedergabeeigenschaften aufweisen. Als ideal gelten hier Halogen-, Kompaktleuchtstofflampen und LEDs mit warmweißer Lichtfarbe.

Filter schützen die Kunst

Auch die Beleuchtungsstärke luchst man besser den Profis aus Galerie und Museum ab: Sie sollte zwischen 150 und 250 Lux liegen. Damit die Kunst über die Jahre der Dauererhellung nicht leidet, empfehlen sich UV- und Wärmeschutzfilter. Skulpturen brauchen zwei Lichtquellen. Um störende Schlagschatten zu umgehen, sollte das Werk nicht nur von oben, sondern zusätzlich von einer schwächeren Lampe seitlich oder von unten angestrahlt werden.

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