Möbel & Einrichtung

Bilder, Teil 2: Der richtige Rahmen

Ob Kunstdruck, Originalradierung oder Juniors Einschulungsfoto – zum Blickfang avancieren Bilder erst im passenden Rahmen

Rahmen im Rahmen: Zwölf Bilder unterschiedlichen Formates fasst dieses Modell in perfekter Harmonie Foto: Impressionen

Schlichte Holzleisten rahmen die Kinderbilder ganz natürlich und zurückhaltend Foto: Bloomingville

Der schlanke Alurahmen mit kontrastierendem Passepartout gibt den Fotografien eine Bühne Foto: Nielsen

Außergewöhnlich und mobil präsentiert sich die private Kunstsammlung in dieser Bilderrahmen-Leiter Foto: Miavilla

Praktisch: Haftmagnetstreifen halten das Bild in Position. Und dieses lässt sich ganz nach Belieben ruckzuck wechseln Foto: Halbe

Ein Bilderrahmen bietet nicht nur Schutz, er unterstützt die Wirkung seines Innenlebens. So kann er Bildern Tiefe geben, sie räumlich abgrenzen oder eine Reihe verschiedener Motive optisch verbinden.

Moderne in schlichter Fassung

Grundsätzlich gilt: Kleine Formate gehören in schmale, große in kräftige Rahmen. Wobei Plakate, Poster oder großformatige Fotografien auch zurückhaltend gerahmt werden können. Das gibt dem Motiv einen neutralen Raum zur Entfaltung. Aus diesem Grund schätzt moderne Kunst eine schlichte Fassung. Hier bieten sich schlanke Leisten aus Aluminium oder Holz an – pur oder auch farbig lackiert. Der Ton sollte sowohl auf das Bild, als auch die Einrichtung wie Möbel und Wandfarbe abgestimmt sein.

Schätze auf Maß rahmen lassen

Der Klassiker ist natürlich das Ölgemälde im Goldrahmen oder in profilierten Leisten. Doch so ein opulenter Barockrahmen kann auch ganz anderen Motiven eine effektvolle Bühne geben. Hier ist Mut gefragt. Aber: Lieber vorher ausprobieren. Elegant wirken Bilder in veredelten Holzprofilen.

Wechselnde Ausstellungen

Kostbarkeiten – gleich ob materieller oder ideeller Natur – sollte man individuell rahmen lassen. Die Branche hält eine Vielzahl an Leisten dafür parat. Wer sein Zuhause gern einmal umdekoriert und Bilder häufiger austauscht, der greift auf Wechsel- oder Magnetrahmen zurück. Im Zeitalter der Digitalfotografie sind digitale Bilderrahmen eine Alternative.

Glas auf Platzierung abstimmen

Auch die Glasqualität bestimmt die Bildwirkung. Normales Glas erhält Brillanz und Schärfe des Bildes. Hängt dieses aber nahe einem Fenster oder wird es via Spot angestrahlt, ist eine Antireflex-Verglasung unerlässlich. Kostspielige Alternative ist sogenanntes Museumsglas. Das hochwertige Material hat die geringste Reflexion bei höchster Lichtdurchlässigkeit.

Passepartout in Begleitfarbe

Nicht minder beeinflusst das Passepartout den Ausdruck des Bildes. Neben der Qualität – Standard, säurefrei oder alterungsbeständig – ist die Farbe das Auswahlkriterium. Der beste Orientierungspunkt ist hier nicht die dominan-teste, sondern eine der begleitenden Farben im Motiv. Dabei darf es dann gern einen Ton dunkler sein, bei pastellfarbenen Bildern wie zum Beispiel Aquarellen lieber eine Nuance heller.

Galerie: Zehn feine Fassungen

Viel zitiert und eben ein Manifest ist Vincent van Goghs Satz „Ein Bild ohne Rahmen ist wie eine Seele ohne Körper.“ Die aktuellen Profile geben Kunst und Erinnerungen Kontur – grazile wie opulente.

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