Möbel & Einrichtung

Bilder, Teil 1: Das richtige Arrangement

Sie können Räume optisch aufwerten – Bilder. Vorausgesetzt, für die private Ausstellung werden einige Faustregeln befolgt

Foto: Halbe

Eher unkonventionell, aber wirkungsvoll hängen Schnappschüsse und Postkarten an einer Leine, fixiert mit riesigen Metallklemmen Foto: Madame Stoltz

Bilderwand als Gesamtkunstwerk: Wie ein überdimensionales Passepartout wirkt die gelbe Wandfarbe für die Grafiken. Neckisch bricht ein kleiner Rahmen die Symmetrie Foto: Halbe

Familienfotos lassen sich wunderbar auf Kommoden arrangieren, am schönsten in gleichen Rahmen wie diesen versilberten Schmuckstücken Foto: Fink

Wer seine Kunstwerke gern wechselt, kann das schnell und unkompliziert auf der Bilderleiste von Ikea Foto: Ikea

Für einen harmonischen Gesamteindruck werden Bilder an einer Linie ausgerichtet wie hier an der unteren Rahmenkante Foto: Nielsen

Ans Hängen geht es nicht ohne Wasserwaage und am besten mit tatkräftiger Unterstützung. In optimaler Höhe hängen Bilder, liegt ihre Mitte in der durchschnittlichen Augenhöhe von 1,60 Meter. Die Variante: Ein Drittel befindet sich über dieser imaginären Linie und zwei Drittel darunter. Nach oben sollten Grenzen gesetzt werden. Hier bietet sich als Richtschnur die obere Kante der Tür oder die eines Schrankes an.

Das Auge braucht eine Linie
 
Verhältnismäßig simpel ist das Anbringen nur eines Bildes – zentriert zur Gesamtwand, zum Sofa, zum Sideboard oder worüber auch immer es hängen soll. Wird es statt mittig seitlich versetzt platziert, sollte ein Möbel oder Deko-Objekt ein optisches Gegengewicht schaffen. Kniffeliger hingegen wird’s beim Arrangieren mehrerer Kostbarkeiten. Die Ausrichtung an einer Linie wie zum Beispiel an der unteren Bildkante sorgt für Harmonie. Gleich ob die Motive um eine horizontale oder vertikale Mittelachse arrangiert werden – vielleicht sogar an einer Senkrechten flattern. An Treppen sollten die unteren Kanten dem Verlauf der Stufen folgen.

Ruhe für die Sammlung

Mehrere Bilder an der Wand können leicht unruhig wirken. Um dem entgegen zu wirken, wählt man Rahmen des gleichen Formats. Dank entsprechend gestalteter Passepartouts können so auch unterschiedlich große Bilder zusammen gezeigt werden. Eine einheitliche Farbe dient wunderbar als Bindeglied zwischen Rahmen verschiedener Ausführungen und Größen.

Probe legen auf dem Boden

Große Formate lieber nicht über zierliche Werke hängen. Sie werden sonst leicht erdrückt. Ein weiterer Trick, um Ruhe in Bildergruppen zu bringen: Die Außenkanten bilden zusammen ein Rechteck oder ein Quadrat. Bevor der erste Nagel in der Wand versenkt wird, ruhig einmal das Arrangement auf Papier skizzieren oder die Bilderwand zunächst auf dem Boden Probe legen.

Die Anordnung von Bildern kann auch Raumproportionen beeinflussen. So wirkt eine Wand bei einer horizontalen Bildfolge breiter. Wird sie dagegen vertikal arrangiert, erscheint der Raum höher. Ein großes Bild an der Stirnwand eines langen Raumes lässt diesen optisch kürzer erscheinen.

Konsolen nicht überfrachten

Kommoden oder Konsoltische gelten traditionell als beliebter Platz für eine Fotosammlung. Um sie nicht zu überfrachten, sollten kleine Formate gewählt werden. Und bevor es dort zu eng wird, besser auf die Wand ausweichen! Sehr geschmackvoll wirkt es, wenn hier die gleichen Rahmen zum Einsatz kommen. Harmonie erzeugt eine Bildersammlung auch, wird sie thematisch geordnet – nach Werken eines Künstlers, Familienbildern, Motiven oder Farben. 

Alternative Bilderbord

Die wohl sauberste Alternative zu Nägeln und Bohrlöchern sind Galerieschienen oder neuerdings Bilderborde. Darauf lehnen Kunstwerke sicher und exakt auf einer Linie an der Wand. Hier lassen sich Familiengalerien mit dem Wachstum von Kindern oder Enkeln mühelos verlängern oder wechselnde Ausstellungen arrangieren. Schöner Nebeneffekt: Dekorative Mitbringsel finden gleich neben den Urlaubsfotos Platz.

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