Beleuchtung

Wechsel: von der Glühbirne zur LED

Licht in allen Varianten einsetzen und trotzdem Strom (und Geld) sparen? Mit LEDs geht das. Aber was ist beim Austausch der alten Glühbirne(n) zu beachten?

Foto: Philips

Früher war das Leben manchmal wirklich einfacher. Beim Kauf einer neuen Gühbirne ging es meist nur um zwei Dinge: die Watt-Zahl und die Entscheidung, ob klar oder matt - das war's.

Heute ist das Prozedere ein klein wenig schwieriger. Denn wer sich umwelt- und preisbewusst gibt, verzichtet auf die Energiefresser und stellt um auf L(icht) E(mittierende) D(ioden). Denn moderne Leuchtmittel auf LED-Basis benötigen nicht nur rund 80 Prozent weniger Strom als ihre Vorgänger. Sie sind in den letzten Jahren auch preislich so attraktiv geworden, dass sie sogar in schwedischen Einrichtungshäusern verkauft werden. Die bis zu  25-mal höhere Lebensdauer ist ein weiteres Argument, das die LED-Lampen in ein besseres Licht als die gute alte Glühbirne setzt.

Die wichtigsten Kriterien beim Austausch

Alte Glühbirne raus, neue LED rein – ganz so einfach ist das aber leider nicht. Wir haben hier die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die Sie beim Austausch beachten sollten.

Die Wattzahl

Eine herkömmliche 60-Watt-Glühbirne kann heutzutage bequem durch eine LED mit nur noch 9 bis 12 Watt ersetzt werden. Um die gewohnte Helligkeit zu behalten, können Sie sich an folgenden Werten orientieren:

LED                           Glühbirne         
2 bis 3 Watt ca. 15 Watt
4 bis 5 Watt ca. 25 Watt
6 bis 8 Watt ca. 40 Watt
9 bis 12 Watt ca. 60 Watt
13 bis 14 Watt ca. 75 Watt
18 bis 19 Watt ca. 100 Watt

Die Helligkeit

Der entscheidende Wert für die Helligkeit einer Leuchte ist aber nicht die Wattzahl. Wie hoch die Lichtmenge ist, die tatsächlich abgestrahlt wird, dafür steht der Lumen-Wert. Als einfache Faustregel für den Ersatz einer Glühbirne durch eine LED gilt dabei: Wattzahl x 10 = Lumen. Wer also eine 60-Watt-Glühbirne ersetzt, sollte eine LED mit mindestens 600 Lumen wählen.

Die Fassung

Die Technik hat sich geändert, die Basis ist geblieben. Der Sockel bzw. die Fassung der Birnen sind auch in den LED-Varianten in den gängigsten Formen erhältlich. Im Zweifelsfall beim LED-Kauf einfach die alte Glühbirne als Muster mitnehmen.

Die Farbtemperatur

Ein Grund, warum sich Energiesparlampen nie so richtig durchgesetzt haben: sie leuchteten einfach nicht so warm und freundlich wie herkömmliche Glühbirnen. Bei LEDs ist das anders. Sie können nicht nur (die in Kelvin angegebene) Farbtemperatur einer Glühbirne wiedergeben. Je nach Modell gibt es die Möglichkeit, auf andere Farbtemperaturen zurückzugreifen.
Die gute alte Glühlampe hatte - je nach Wattzahl - eine Farbtemperatur von 2.600 bis 2.800 Kelvin (K). Bei LEDs gibt es folgende Entsprechungen:

Farbtemperatur LED         Kelvin                           
warmweiß 2.500 bis 3.000 K
neutral-/kaltweiß 3.500 bis 4.000 K
tageslichtweiß 4.000 bis 7.000 K

Der Dimmer

Ein kleiner Dreh, und schon ist die Stimmung kuscheliger. Dimmer machen's möglich, und das geht natürlich auch mit LEDs - wenn sie dafür ausgelegt sind. Das ist immer dann der Fall, wenn die LED mit einer entsprechenden Kennzeichnung auf der Verpackung versehen ist.

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