Beleuchtung

Smartes Licht: Steuern & regeln

Es werde Licht – aber was für eins? Das können Sie jetzt bequem selbst bestimmen. Denn die neuen Mittel zur Lichtsteuerung erlauben weit mehr als nur ein simples Ein- und Ausschalten

Foto: Philips

Die Beleuchtung eines Raums hat wesentlichen Einfluss auf den Menschen, der sich darin aufhält. Zum einen bestimmt sie die Atmosphäre, die im Raum herrscht – hell und freundlich, schummrig und gemütlich, kühl und abweisend. Gleichzeitig beeinflusst sie unsere Stimmung: Denn Licht kann, je nach Lichtfarbe und -temperatur, anregend wirken, die Konzentration fördern oder entspannen und beruhigen. 

Mit farbigen Leuchten kann das Hue-System von Philips auch bunte Akzente setzen Foto: Philips

Steuerung via Smartphone

Optimal ist in jedem Fall eine Mischung aus Allgemeinbeleuchtung, Akzent- und Arbeitslicht. Damit die Steuerung dieser unterschiedlichen Lichtquellen möglichst zentral und komfortabel erfolgen kann, werden verschiedene Einzellösungen, aber auch komplette Systeme angeboten. Ein Zwischenstecker, übrigens auch als dimmbare Variante erhältlich, ermöglicht die Bedienung der darüber angeschlossenen Leuchte via Smartphone. Vorbei also die Zeiten, in denen Sie erst mal im Dunkeln bis zum Lichtschalter tappen mussten. Und in Kombination mit einem Bewegungsmelder begrüßt Sie beim Heimkommen sogar die sich automatisch einschaltende Flurbeleuchtung. 

Moderne LED-Lampen geben nicht nur weißes Licht in verschiedenen Farbtemperaturen wider, sondern strahlen im RGB-Modus auch in alleen denkbaren Farben Foto: Osram

LEDs über WLAN regeln

Solch eine Lösung ist übrigens auch für Kellertreppen, den Vorratsraum oder den Heizungskeller praktisch. LED-Leuchten mit WLAN funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Sie lassen sich mit den entsprechenden Apps ein- und ausschalten, auf gewünschte Zeitfenster programmieren oder – und das ist das Besondere – noch wesentlich detaillierter regulieren. Ohne großen Aufwand können individuelle Situationen wie „Aufwachen“, „Entspannen“ oder „Arbeiten“ programmiert und mit einer bestimmten Helligkeit oder Lichtfarbe verknüpft werden. Morgens wird dann beispielsweise ein Sonnenaufgang simuliert, abends sorgen sanfte und warme Töne für eine erholsame Atmosphäre. Und kühles, eher bläulich gefärbtes Licht fördert die Konzentration am Schreibtisch. 

Lichtstimmung per Knopfdruck

Um mehrere Lichtquellen zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden, gibt es verschiedene Steuerungssysteme. Mit der im Innern verbauten Technik lassen sich Szenarien erstellen, die den Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden erhöhen sollen. Dafür werden für die unterschiedlichen Lichtquellen, die integriert werden, Lichtfarbe, -helligkeit und -temperatur ausgewählt und als Szene gespeichert. Wenn man dann nach dem Abendessen aufs Sofa wechselt, werden auf Knopfdruck die entsprechenden Lichteinstellungen verändert. So entfällt mühsames Dimmen und Ein- und Ausschalten an den einzelnen Leuchten. 

Bequemlichkeit UND Sicherheit

Da wir aber nicht nur komfortabel wohnen möchten, sondern auch sicher, lassen sich all diese Anwendungen auch im Fall unserer Abwesenheit nutzen. Das Licht kann dann entweder per Zufallsgenerator gesteuert werden oder über speziell für diese Zeiten programmierte Szenarien, die sich jederzeit per Smart phone oder  Tablet ändern lassen. Intelligente Lichtsysteme bieten neben der zentralen Bedienung also mehr als nur Bequemlichkeit. Sie können die Anwesenheit der Bewohner simulieren und damit das Einbruchsrisiko mindern.

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