Grundwissen Immobilienkauf

Wie hilft mir das Internet bei der Objektsuche?

Für die Vorauswahl ist das Netz unerlässlich. Es spart Zeit und Geld. Die persönliche Besichtigung kann es nicht ersetzen

Foto: Andrey Popov/Fotolia

Das Internet bildet einen großen Teil des Immobilienmarkts ab. Gehen Sie davon aus, dass alle „öffentlichen“ Immobilienangebote auch im Internet zu finden sind. Wow-Effekt und Wohlfühlen kommen aber erst bei der Besichtigung. Daher kann das Internet zwar vieles ersetzen, nicht aber den persönlichen Eindruck. Die vielen Daten, die Sie online sammeln können, müssen letztlich zu einer Entscheidung reifen. Besprechen Sie sich mit Experten genauso wie mit Freunden, um die Daten zu interpretieren und das herauszufiltern, was wirklich zählt. Es geht um Ihr neues Zuhause.

Was das Internet alles kann und wie Sie es am Besten für die Suche nutzen können, zeigen wir Ihnen hier:

Immobilien-Datenbanken

Die großen Immobilien-Plattformen sind eine Fundgrube, um sich über aktuelle Immobilienangebote zu informieren. Was früher in den Tageszeitungen abgebildet wurde, befindet sich heute zu 95 Prozent in diesen Datenbanken. Interessant sind auch die Onlineseiten der Makler.

Suchprofil anlegen

In den Immobilien-Datenbanken können Sie ein Suchprofil hinterlassen und bekommen so neue Angebote, die dort von privaten Verkäufern und Immobilienfirmen eingestellt werden, automatisch zugeschickt. So können Sie sich einen Zeitvorteil bei der Suche nach Ihrer Immobilie verschaffen.

Online-Exposés

Die Immobilienangebote im Internet enthalten weit mehr Informationen, als die traditionellen Anzeigen für Immobilien jemals enthalten konnten. Mit den Exposés sind viele weitere Informationen verknüpft, die Sie nutzen sollten. So müssen seit Neuestem die Energiekennwerte aus dem Energieausweis dort angegeben werden. Viele Fotos ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Immobilie.

Services

360-Grad-Blick, virtuelle Rundgänge oder ­Immobilien-Videos zeigen die Objekte in vielen Facetten. Mit diesen Services verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, ob die Immobilie zu Ihnen passt. Sie können damit viel unnütze Zeit bei Besichtigungen von Immobilien sparen, weil Sie von vornherein besser selektieren können. Besonders der Einsatz von Virtual Reality, also einer virtuellen Besichtigung, gehört heute bei vielen Immobilienmaklern zum Standard. Auch die 360-Grad-Videos sind in den Immobilien-Datenbanken speziell ­gekennzeichnet, wenn Immobilienmakler diesen Service anbieten.

Satellitenbilder

Über Dienste wie Google Earth und vergleichbare Satellitenaufnahmen von Standorten kann man die Lage einer Immobilie prüfen. Liegt sie an einer großen Straße? Wie weit sind Nahverkehr oder Industrieanlagen entfernt? Ist eine Schule in der Nähe? Wie ist die Nachbarbebauung?

Street View

Mit Google Street View haben Sie den perfekten Einblick in die Nachbarschaft Ihrer neuen Immobilie – und das schon vor der ersten Besichtigung. Jedoch nur, wenn die Häuser nicht retuschiert wurden. 

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