Ferienimmobilien

10 Tipps für die richtige Einrichtung und Ausstattung

Resterampe und Eiche rustikal war gestern. Wer heute eine Ferienimmobilie anbieten will, muss zielgruppengerecht und wertsteigernd anbieten

Foto: Tillmann Franzen

Wenn Ihre Gäste gleich nach dem ersten Urlaub anrufen und fürs nächste Jahr reservieren, dann haben Sie alles richtig gemacht. Aus vielen Gästen Stammgäste zu machen – das ist die hohe Schule der Ferienhausvermietung. Damit das gelingt, gibt es auch bei der Inneneinrichtung einiges zu beachten:

10 Tipps

1 Stimmiges Einrichtungs- und Farbkonzept

„Eiche rustikal“ – das war einmal. Heute sind moderne Ausstattungen, helle Räume, harmonische Farben, ­schöne Bäder und sehr gut ausgestattete Küchen gefragt. Unbe­dingt sollte man eine Stilrichtung kon­sequent umsetzen. Breiten Geschmack trifft man, wenn man sich auf Möbel und Materialien in Naturtönen konzentriert.

2 Gute Qualität bei Möbeln und Materialien

Billigkauf ist Teuerkauf! Möbel in Ferienwohnungen müssen einiges aushalten können. Die Bodenmaterialien sollten strapazierfähig und pflegeleicht sein. Gleiches gilt für die – unbedingt abziehbaren – Bezugsstoffe von Sitzmöbeln. Besonderes Augenmerk sollte auf gute Matratzen gelegt werden.

3 Komplette Küche

Gemeinsames Kochen und Essen – das hat im Urlaub einen höheren Stellenwert als zu Hause. Deshalb ist eine komplett ausgestattete Küche ein Muss. Neben Geschirr­spüler, Mikrowelle, ausreichend Geschirr und Besteck sollten die „kleinen“ Küchenuten­silien vollständig sein.

4 Viel Abstellfläche und Stauraum

Bei der Möblierung darauf achten: vor ­allem in den Schlafzimmern und im Bad genügend Möglich­keiten anbieten, um mitgebrachte Dinge zu verstauen.

5 Komfort mit Badewanne und Waschmaschine

Ein pflegeleichtes, harmonisch gestaltetes Bad mit hochwertigen Materialien wird geschätzt. Wenn möglich, sollte es eine Badewanne geben – wichtig für Kinder. Und für Familien, die länger bleiben: Waschmaschine und Trockner.

6 WLAN, Flatscreen & Co.

Ein Flachbildschirm ist ebenso Standard wie eine Musikanlage und schnelles WLAN. Highlights können zusätz­liche Flatscreens in den Schlafzimmern oder eine Spielkonsole sein.

7 Keine Privatgegenstände

Verzichten Sie bei der Dekoration auf Familienfotos, persönliche Gegenstände oder Sammlungen. Ihre Mieter sollen und wollen sich nicht als Gäste, sondern zu Hause fühlen.

8 Kinder und Hunde

Familien mit kleinen Kindern freuen sich über Hochstuhl, Kinderbett, Sand­kiste, Schaukel, Steckdosensiche­rungen und Babyfon. Wer Hunde willkommen heißt und zum Beispiel einen ausbruchs­sicheren Garten bietet, erschließt eine weitere große Zielgruppe.

9 DTV-Klassifizierung hilft

70 Prozent der ­Ferienhausgäste legen Wert auf ein klassifiziertes Objekt, möglichst mit vier oder fünf ­Sternen. ­Infos zur Klassifizierung finden Sie im Internet beim ­Deutschen ­Tourismusverband (DTV) unter der Adresse ­www.sterneferien.de 

10 Kaminofen, Sauna, ­Whirlpool, Fahrräder

Im Sommer zu vermieten ist leicht – die Kunst ist es, die Saison zu strecken. Es muss nicht gleich ein Indoorpool sein; wer Wohlfühl-Extras wie Sauna und Whirlpool bietet, hat dabei gute Karten. Auch ein Kaminofen oder gut gepflegte Fahrräder erhöhen die Entschlussfreude der Mieter deutlich.

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