Kleines Bad? So nutzen Sie den Raum optimal aus
Küche & Bad

Kleines Bad? So nutzen Sie den Raum optimal aus

Mit cleverer Planung und ein paar Tricks werden aus den kleinsten Bädern die schönsten Wohlfühloasen auf. Und ein klein wenig Luxus ist auch noch mit drin ...

Foto: Kaldewei

Kleine Badezimmer müssen heutzutage längst nicht mehr danach aussehen. Die Auswahl an Sanitärkeramik und Badmöbeln mit kompakten Maßen ist größer denn je und bietet die Chance für individuelles und platzsparendes Einrichten. Kommt es beim Grundriss auf jeden Zentimeter an, fordert die Planung allerdings besonderes Geschick und Sorgfalt.

Reduktion statt wilder Mix

Eine klare Linie ist bei der Gestaltung kleiner Bäder unerlässlich. Statt wildem Mix bringt nur die Reduktion auf wenige Farben und Materialien Ruhe in den Raum. Ausgewählt dürfen diese selbstredend sein. Denn im Winzbad kann man sich lässig einmal etwas Exklusives gönnen, schließlich geht es nur um minimale Flächen. Da wird zum Beispiel eine edle Fliese oder ein kostbares Mosaik zum bezahlbaren Luxus.

Bodenebene Duschen mit frei stehender Glaswand verschwinden optisch im Raum Foto: repaBAD

Nach der Morgendusche wird die Spritzwand von HSK platzsparend an die Seite geklappt Foto: HSK

Bewegungsraum dank Duschbadewannen, die beides in einem kombinieren Foto: Duravit

Optische Tricks für einen größeren Raum

Mit ein paar optischen Tricks wirken die Minis gleich viel größer: An oberster Stelle stehen hier helle Farben, dicht gefolgt von Licht und Spiegeln. Letztere dürfen gern üppig dimensioniert sein, gaukeln sie doch imaginäre Weite vor. Gleiches gilt für Freiraum an Fußboden und Decke. Also besser wandhängende Toiletten und Badmöbel wählen, Wannen gern in den Boden einlassen.

Zauberwort "Multifunktion"

Schwellenlose Duschen lassen selbst das kleinste Bad großzügig erscheinen. Sie sind zudem zeitlos, komfortabel und pflegeleicht. Hat die Duschtasse die gleiche Farbe wie die Bodenkeramik, wirkt der Raum gleich größer. Multifunktion heißt das Zauberwort im Minispa – Duschen mit Dampfdüsen bieten Reinigung und Wellness, Kombiwannen ermöglichen Brausen und Baden zugleich. In Letzteren versteckt sich in der Verkleidung meist eine Tür für einen bequemen Einstieg. 

Elemente der DYNAN-Serie von Ikea lassen sich im kleinsten Bad passgenau zusammenstellen Foto: Ikea

Schwebend Wand-hängende Möbel und Keramik sorgen selbst im Schlauchbad für großzügige Leichtigkeit Foto: Toto

Platz sparen mit Unterputzarmaturen

An Waschtisch und Wanne kommt das Wasser am besten direkt aus der Wand. Unterputzarmaturen sparen Platz und sorgen so für mehr Bewegungsfreiheit. Denn die Technik verschwindet komplett in der Wand. Nur Wasserauslauf und Bedienelemente schauen heraus. Das reduzierte Design räumt das Minibad zudem optisch auf. Wandarmaturen sind übrigens nicht nur elegante Hingucker, sondern auch einfacher sauber zu halten als ihre standfesten Kollegen. 

Dank klarer Komposition der Keramik bietet das Altbaubad von Kaldeweigenug genug Bewegungsfreiheit Foto: Kaldewei

Die Lade unterm sanft gerundeten Aufsatzwaschtisch "Ino" von Laufe schluckt Tiegel, Bürsten und Co. Foto: Laufen

Harmonie dank "Soft Edge"

Gerade im Kleinstbad werden beim Design von Keramik, Armaturen und Mobiliar eher weiche Rundungen gewählt, im Fachjargon Soft Edge ­genannt. Das bringt zudem die fürs Minibad so wichtige Harmonie. Ordnung zählt natürlich auch dazu. Die lässt sich am einfachsten mit genügend Stauraum schaffen.Nischen nutzen

Nischen nutzen

Bei unglücklichen ­Raumschnitten wie Nischen oder Dachschrägen bieten maßgefertigte Einbauten nicht nur wertvolle Staufläche. An Einbauschränken bleibt der Blick nicht hängen, sie werden eher als Wand empfunden. Funktionsmodule lassen sich neuerdings in die Wand montieren und halten Kosmetiktücher, Toilettenpapier, WC-Bürste oder auch andere Utensilien bereit. Solche smarten Extras müssen natürlich schon bei der Planung bedacht werden.

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