Sonnenschutz-Systeme: Jalousien, Rollos, Shutter & Co.
Fenster & Türen

Sonnenschutz-Systeme: Jalousien, Rollos, Shutter & Co.

Ein gutes Sonnenschutzsystem trägt nicht nur wesentlich zur optimalen Nutzung eines ­Raumes bei. Es hat auch Einfluss auf die optische Wirkung der Räume, wie unsere Beispiele zeigen

Foto: Warema

Faltrollos kombinieren dekorative Stoffe mit zweckmäßiger Technik: Sie lassen sich unkompliziert über Zugschnüre oder elektrisch bedienen. Eine Klemmvorrichtung ermöglicht die Montage des Faltrollos im Glasfalz Foto: Teba

Flächenvorhänge in unterschiedlichen Farben lassen bei der Gestaltung großer Fensterflächen viel Gestaltungsspielraum Foto: JAB ANSTOETZ

Raffstores

Sonnenschutzsysteme sind Meis­ter der Anpassung. Als Blend- und Sichtschutz schirmen sie  grelles Licht und neugierige Blicke ab und sorgen im Sommer für erträgliche Temperaturen in den eigenen vier Wänden.

Sehr verbreitet sind speziell für den Außenbereich entwickelte Jalousien – so genannte Raffstores. Sie tragen maßgeblich zur Optik der Fassade bei und werden von Planern ganz bewusst als Gestaltungselement eingesetzt. Raffstores bestehen aus einzelnen Lamellen, deren Winkel sich je nach Lichteinfall verstellen lassen. So kann der Bewohner mit dem Sonnenlicht spielen und im Laufe des Tages immer wieder neue Stimmungen im Raum erzeugen. Es gibt sie in unterschiedlichen Materialien und Farben, so dass sie sich je nach Farbgebung optisch der Fassade anpassen oder aber die Fens­teröffnungen als Kontrast betonen und somit die Fassade gliedern.

Markisen

Weniger aufwendig in der Montage und Planung ist der Einsatz von Markisen. Die wetterfesten und UV-beständigen Spezialstoffe schützen nicht nur zuverlässig vor der Sonne, sondern geben durch die farbigen Dessins dem Umfeld eine wohnliche Atmosphäre. Hierbei gilt natürlich: Je gedeckter die Farbe des Markisenstoffes ist, desto dunkler ist es im Inneren. Dies ist be­sonders bei so genannten Pergolamarkisen, die Wintergärten verschatten, zu ­beachten.

Da es sehr viele unterschiedliche Qualitäten und Ausführungen gibt, hat der Hersteller Markilux ein System erdacht, mit dem der Kunde über die App markilux 3D unterschiedliche Markisenmodelle virtuell an seiner eigenen Fassadenwand betrachten kann. So fällt es leichter zu entscheiden, welcher Markisentyp zum Haus passt und ob die favorisierte Farbe des ­Tuches wirklich die richtige ist. „Diese Neuheit ist nicht nur für Kunden, sondern auch für die Fachhändler eine hilfreiche Möglichkeit, die Wirkung der unterschiedlichen Modelle an der konkreten Terrasse oder am Balkon durchzuspielen“, erklärt Christiane Berning, Marketingleiterin der Firma Markilux.

Markisensysteme ermöglichen die Nutzung des Wintergartens auch bei flirrender Hitze Foto: Warema

Das Sonnensegel zieht sich dank automatischer Steue­rung bei starkem Wind von selbst zurück Foto: Warema

Innen liegender Sichtschutz

Der innen liegende Sonnenschutz soll nicht nur für ein gutes Raumklima sorgen, sondern dem Raum eine optische Prägung geben. Hier kommen Rollos, Raff- und Faltstores, Jalousien, Paneelvorhänge oder Shutter, wie man sie aus Amerika kennt, infrage. Rollos gewähren durch den höhenverstellbaren Behang gezielten Schutz vor Blicken und Sonnenstrahlen. Wurden sie früher nur für Fenster in Standardbreite angeboten, bieten die Hersteller mittlerweile auch Modelle für sehr breite Glasfassaden an. Sie werden meist von einem kleinen Motor, der per Funk oder Schalter bedient wird, bewegt. Einige Hersteller fertigen batteriebetriebene Rollos. Dies hat den Vorteil, dass bei einer nachträglichen Montage der Rollos keine Elektroleitungen zur Inbetriebnahme verlegt werden müssen.

Raff- und Faltsotres

Insbesondere bei kleineren Fensterflächen punkten sowohl Raff- als auch Faltstores. Sie schaffen eine wohnliche Atmosphäre und sind einfach zu montieren. Der ziehharmonikaartig zusammengeschobene Stoff kann perfekt auf die Lichtverhältnisse eingestellt werden. Jalousien punkten durch ihre Anpassungsfähigkeit. Bei einigen Modellen können die Bewohner durch die Steuerung jeder einzelnen Lamelle den Lichteinfall im Raum individuell dosieren, wodurch ein angenehmes Wechselspiel von Licht und Schatten erzeugt wird.
Sehr raumprägend sind so genannte Shutter, die der Long-Island-Stil hervorgebracht hat. Die innen liegenden Fensterläden aus Holz haben verstellbare horizontale Lamellen, die dem Lichteinfall angepasst werden können. 

Das batterie­betriebene Rollo lässt sich per Fernbedienung aus- und einfahren Foto: Silent Gliss

Komfortabler Betrieb

Bei der Handhabung der allermeisten Sonnenschutzsysteme sind Handkurbel, Gurt oder Zugseil passé. Moderne Automationslösungen bieten eine unkomplizierte Handhabung ohne Kraftaufwand sowie durch Anwesenheitssimulation einen zusätzlichen Einbruchschutz.

Galerie: 11 schicke Sonnenschutz-Beispiele

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