Fenster & Türen

Markenzeichen Haustür

Bei der Auswahl der Haustür kommt es nicht nur auf die Optik an

Foto: Hörmann

Haustüren aus Holz haben durch die nie gleiche Oberflächenstruktur ihren eigenen Charakter Foto: Shutterstock

Die flachbündige Aluminiumtür mit verdeckten Beschlägen wirkt schlicht und elegant Foto: Internorm

So wie Fenster das Gesamtbild des Hauses prägen, vermittelt die Eingangstür einen ersten Eindruck vom Haus (und seinen Bewohnern). Entsprechend großen Wert legen die meisten Bauherren auf die Optik dieser Visitenkarte. Bei den aktuellen Haustürmodellen stehen dafür vielfältige Materialien, Farben und Gestaltungsoptionen zur Auswahl. Bei den Werkstoffen gehören Aluminium, Edelstahl, Holz, Kunststoff und Glas zu den Favoriten; häufig werden auch verschiedene Materialien miteinander kombiniert. Nahezu unbegrenzt ist die stilistische Vielfalt: Modernes Design oder historischer Nachbau, ein- oder zweiflügelig, transparente oder geschlossene Füllungen, Farben nach Wunsch und ein großes Angebot an Griffen und Applikationen machen die Wahl leicht zur Qual. Wer die passende Haustür finden möchte, braucht gutes Gespür und Stilempfinden.

Türverglasungen in unterschiedlichen Größen, Formaten und Glasarten bieten vielfältige Gestaltungsvarianten Foto: Bayerwald

Die Holzmaserung tritt bei diesen Türen durch die Behandlung mit Öl besonders hervor Foto: Bayerwald

Innere Werte sind wichtig

Mindestens genauso wichtig wie die Optik sind die inneren Werte einer Haustür. Das gilt sowohl für den Sicherheitsaspekt als auch für den Wärmeschutz. Haustüren im privaten Bereich sollten genauso wie
Fenster mindestens der Widerstandsklasse 2 entsprechen. Ein stabiles Türblatt, gute Schlösser, Sicherungsbolzen und verstärk­te Bänder sorgen dafür, dass die Tür von Gelegenheitstätern, die einfache Werkzeuge wie Schraubendreher, Keile und Zangen einsetzen, nicht innerhalb kürzester Zeit geknackt werden kann.

Türblatt und Füllung

Auch wenn ihr Anteil an der Gesamtfläche der Gebäudehülle nur relativ gering ist, geht durch schlecht gedämmte und nicht gut abgedichtete Haustüren viel Wärme verloren. Bei einer Modernisierung fordert die Energieeinspar-Verordnung deshalb einen U-Wert der Türfläche von höchstens 1,8 W/m²K. Damit wenig Wärme entweicht, kommt es auf einen fugenlosen Einbau und gute Dämmeigenschaften von Türblatt und Füllung an. Mehrere Dichtungsebenen sowie eine Einbautiefe ab 7,5 Zentimeter erbringen sehr gute Dämmwerte. Haustüren aus Aluminium- oder Edelstahlkomponenten besitzen für eine gute Wärmedämmung thermisch getrennte Profile oder Füllungen mit Polyurethan-Schaum. Einsätze aus Wärmedämmglas runden die perfekte ­Energiespartür ab.

Die Preise für eine Haustür richten sich nach dem gewünschten Material und nach dem Haustür-Modell. Am kostengünstigsten sind in der Regel Haustüren aus Kunststoff; Haustüren aus Holz und Kombinationen aus Holz und Aluminium sind am teuersten.

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