Dach & Fassade

Ökologische Dämmung

Natürliche Dämmstoffe sind gefragt. Schafwolle und Seegras, Holzfasern oder Hanf punkten nicht nur mit ihrer Ökobilanz und Gesundheitsverträglichkeit, sondern haben auch in bauphysikalischer Hinsicht viele Vorteile

Foto: VHD/Achim Zielke

Für die natürlichen Materialien spricht vor allem ihre Ökobilanz: Sie helfen, Heizenergie zu sparen, und sind schon in der Herstellung besonders klima- und umweltfreundlich. Primärenergiebe­darf und CO2-Emissionen der meist pflanzlichen Rohstoffe liegen um ein Vielfaches niedriger als bei synthetischen und mineralischen Materialien. Die natürlichen Dämmstoffe können später zudem einfach entsorgt bzw. recycelt werden. Hinzu kommt, dass sie gesundheitlich weitgehend unbedenklich sind.

Vor allem viele Produkte aus Holzweichfasern, Holzspänen, Hanf, Schafwolle, Flachs und Seegras sind entsprechend geprüft und zertifiziert. Die meisten Naturdämmstoffe wirken zudem feuchtigkeitsregulierend, helfen also dabei, übers ganze Jahr ein ausgeglichenes Raumklima zu gewährleisten. Sie werden deshalb vor allem für die Innendämmung eingesetzt. Auch im Hinblick auf den sommerlichen Hitzeschutz und die schalldämmenden Eigenschaften haben die Öko-Dämmstoffe Vorteile. Bleibt als größtes Manko der Preis: Die Naturprodukte sind teurer als Styropor, Mineralwolle & Co.

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