Energie sparen

Fragen und Antworten zum Thema Sonnenenergie

Das Wohnglück-Team gibt Ihnen die richtigen Antworten, Ratschläge und Tipps rund um den wichtigsten Ort der Welt: Ihr Zuhause. Bitte beachten Sie, dass die Vorschläge nur unverbindlich sein können, da unsere Experten die geschilderten Sachverhalte nicht vor Ort überprüfen konnten und sich somit ausschließlich auf Ihre Beschreibung stützen.

Ich habe von einer Warmwasserbereitung mit "bifaltechnik" gehört, bei der Strom aus einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung genutzt wird. Können Sie mir dazu näheres sagen?

Die „bifaltechnik“ zur Warmwasser-Bereitung ist uns nicht bekannt. Um Wasser mit Solarstrom zu erwärmen gibt es zurzeit zwei unterschiedliche Methoden:

1. Betrieb einer Warmwasser-Wärmepumpe
Die Warmwasser-Wärmepumpe nutz die Abluft von Keller- und Hauswirtschaftsräumen als Wärmequelle. Mittels Wärmetauscher wir der Umgebungsluft Wärme entzogen und an das Wasser im Trinkwasserspeicher abgegeben. Die dafür erforderliche elektrische Energie liefert die Solaranlage. Bis zu 7 Monate im Jahr kann die Wärmepumpe komplett mit kostenlosem Solarstrom betrieben werden. In sonnenreichen Zeiten, wenn viel Solarstrom erzeugt wird, kann das Wasser bis auf 60°C erwärmt werden. Je höher die Wassertemperatur im Speicher ist, desto länger steht warmes Wasser zu Verfügung, auch wenn die Sonne nicht scheint. Denn es dauert einige Zeit, bis das Wasser im Speicher abkühlt. 

Da die maximale Stromausbeute in die Sommermonaten fällt, während der Strombedarf in der kalten Jahreszeit am höchsten ist eine völlig Unabhängigkeit  nicht möglich und dem Speicher muss Wärme aus die Heizungsanlage oder anderen Energieträgern zugeführt werden.

2. Direkte Erwärmung des Brauchwassers mit elektrischen Heizstäben
Die mit Strom aus der Solaranlage betriebenen  Heizstäbe werden in den Trinkwasserspeicher eingebaut und wirken wie überdimensionierte Tauchsieder. Auch bei dieser Methode ist ebenfalls der Wechsel der Jahreszeiten zu bedenken, wie das oben bereits ausgeführt wird.

Wir möchten Ihnen empfehlen, sich von einem Fachmann beraten zu lassen.

Wann muss man das Medium in einer Solaranlage erneuern?

Der flüssige Wärmeträger der Solaranlage sollte regelmäßig einmal jährlich überprüft werden. Der pH-Wert wird dabei gemessen. Er zeigt an, ob der flüssige Wärmeträger noch in Ordnung ist. Je nach Beanspruchung der Anlage, kann es auch erforderlich sein, den Wärmeträger alle 2 – 5 Jahre auszutauschen.

Was ist bei der Anschaffung einer Solaranlage o.ä. zu beachten?

Es gibt in der Regel zwei Möglichkeiten, die Sonnenwärme vom Dach zu nutzen. Die „kleine Lösung“ ist eine Solaranlage zur Bereitstellung von erwärmtem Trink- und Brauchwasser. Sie benötigt pro Person etwa 1 – 1,3 m² Fläche bei Verwendung von Flachkollektoren. Je m² Kollektorfläche sollten 60 – 80 Liter Speichervolumen für das erwärmte Wasser vorgesehen werden. Mit einer derartigen Anlage lassen sich etwa 50 – 70% der Energie zur Warmwasser- Bereitung einsparen, das sind mehr als 10% des gesamten Wärmebedarfs pro Jahr.

Die „große Lösung“ ist eine Solaranlage zur zusätzlichen Unterstützung der Heizung. Eine typische Kombianlage für ein Einfamilienhaus verdoppelt den solaren Anteil am Gesamtwärmebedarf gegenüber der oben beschriebenen Brauchwasseranlage auf etwa 20 – 25%.

Eine solche Solaranlage mit Heizungsunterstützung benötigt bei einem gut gedämmten Einfamilienhaus etwa 1 m² Flachkollektorfläche pro 10 m² Wohnfläche und etwa 50 – 80 Liter Volumen im Warmwasser-Speicher pro m² Kollektorfläche. Warmwasser-Bereitschaftsvolumen und Temperatur sollten groß genug sein, um die Versorgung zu sichern. Ein größeres Volumen zur Pufferung der Heizung vermindert zwar die angestrebte Energieeinsparung, senkt aber auch die Zahl der schadstoffintensiven Brennerstarts.

Bei Solaranlagen mit Heizungsunterstützung konkurriert auf dem Markt eine verwirrende Vielzahl von Anlagenkonzepten. Oftmals wird noch ein zusätzlicher Pufferspeicher installiert, es gibt einfache Einspeicher-Kombianlagen, solche mit eingebautem Gasbrenner und zudem viele verschiedene Konstruktionen für den Wasserkreislauf der Heizung. Standardisierte Untersuchungen zeigen jedoch, dass für einen möglichst hohen solaren Wärmeertrag die Ausführung und Abstimmung der einzelnen Komponenten wichtiger sind als die verschiedenen Anlagen- und Speicherkonzepte. Bei der Planung sollte man daher auf folgende Einzelheiten achten:

Bei der Heizungsanlage ist die Wahl der richtigen hydraulischen Einbindung wichtig. Oftmals ist die optimale Ausnutzung von März bis Mai und September bis November nicht sichergestellt. Thermische Solaranlagen erzeugen in der Übergangszeit teilweise nur Wassertemperaturen zwischen 30 und 50°C. Wenn die Wärmetauscherfläche zu klein berechnet ist, sinkt der Wirkungsgrad der Gesamtanlage um zehn und mehr Prozent. Das bedeutet möglicherweise eine Verlängerung der Amortisationszeit um 3 – 5 Jahre.

Die häufigsten Fehler, die bei der Installation von Solaranlagen gemacht werden, sind eine ungenügende Dämmung und eine fehlende „Legionellenschaltung“.

Die Solarleitung von den Kollektoren zum Warmwasser-Speicher muss ausreichend und sorgfältig gedämmt werden. Die häufigsten Wärmeverluste entstehen an Wanddurchbrüchen, Verbindungen, Flanschen und Armaturen. Die Wandstärke der Wärmedämmung sollte dem Durchmesser der Solarleitung entsprechen. Das Dämm-Material muss für die in der Leitung auftretenden hohen Temperaturen geeignet sein.

Eine grundlegende Fehlerquelle ist die unzureichende Auslegung des Warmwasser-Speichers. Die Wassermenge muss immer optimal ausgenutzt werden. Nicht vergessen werden darf die „Legionellenschaltung“, die über den Warmwasser-Regler den Boiler einmal wöchentlich auf 70°C aufheizen muss, um die Bildung von Legionellen (Bakterien) zu verhindern. Bei Verwendung von Pufferspeichersystemen sollte über die „Legionellenschaltung“ nicht der gesamte Speicher, sondern nur der innen liegende Warmwasser-Boiler separat aufgeheizt werden.

Auch der Hydraulik der Solaranlage muss Beachtung geschenkt werden. Dabei ist der Einbau eines Volumenstromreglers und eines für hohe Temperaturen geeigneten Luftabscheiders von großer Wichtigkeit.

Eine Faustregel besagt, dass sich Solarwärmeanlagen erst ab einem 4-Personen-Haushalt rentieren. Darüber hinaus sind besonders beim Einbau in ältere Häuser folgende Gesichtspunkte zu bedenken:

Beurteilen Sie alle Angebote über Solaranlagen kritisch, besonders dann, wenn Ihnen der Verkäufer ohne nähere Nachfrage eine möglichst großdimensionierte Anlage zur solaren Heizungsunterstützung verkaufen möchte. Gerade bei älteren Häusern und begrenztem Budget ist es oftmals sinnvoller, zunächst in eine moderne Wärmedämmung des Hauses und in neue Fenster zu investieren. Das ist u. U. nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch unter Umweltgesichtspunkten vorteilhafter. So viel Sonnenwärme könnten Sie gar nicht sammeln wie bei schlecht isolierten Häusern – etwa aus den 60er und 70er Jahren – wieder verloren gehen kann. Wenn die Solaranlage nur zur Erwärmung von Trink- oder Brauchwasser genutzt wird, ist sie dagegen ökologisch immer ein Gewinn.

Damit Sie sich mit der Problematik vertraut machen können, empfehlen wir Ihnen folgende Veröffentlichung der Stiftung Warentest:

Solarwärme“ Heizen mit der Sonne

Stiftung Warentest, 176 Seiten, 24,90 €

ISBN 978-3-86851-047-8

Zu beziehen über www.test.de/shop

Alle wichtigen Fragen zur Solarwärme und den Kombinationsmöglichkeiten mit fossilen Heizungsanlagen, Pelletkesseln, Fernwärme und Wärmepumpen werden in dieser Veröffentlichung kompetent, kompakt und anschaulich bewertet. Außerdem erfahren Hauseigentümer, was sie bei den gesetzlichen Bestimmungen beachten müssen und wie sie eine optimale Wirtschaftlichkeit erreichen.

  • Der Kollektor: So funktionieren die verschiedenen Systeme,

  • Kombianlagen und Hybridsysteme,

  • Gesetzliche Bestimmungen und Regelwerke,

  • Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf Steuern, Fördermittel und Finanzierung,#

  • Gewährleistung, Garantie und Anlagenkontrolle.

Zusätzlich ist es sicherlich sinnvoll, das Urteil einer unabhängigen Energieberatung einzuholen, bevor Sie sich für eine bestimmte Anlage entscheiden. Wenden Sie sich an das

Das verspricht die Werbung:

  • Durch energiesparende Technik kann der Verbraucher steigenden Energiepreisen gelassen entgegensehen.

  • Mieter und Vermieter profitieren unmittelbar von den erheblich reduzierten Heizkosten.

  • Eine komplette Sanierung kostet erheblich, rentiert sich aber, denn es lassen sich bis zu 70% Heizkosten einsparen.

  • Nach Abschluss der Sanierung wird sofort Geld gespart.

Tatsache ist jedoch, dass Gebäudesanierungen zur Verbesserung des Energieverbrauchs nach einer Umfrage des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes weniger effektiv ausfallen als zu erreichen wäre. Dass die Versprechungen der Werbung nicht eintreten.

Ganz gleich, ob neue Fenster eingebaut wurden, die Wärmedämmung verbessert, neue Heizungsanlagen eingebaut, eine Solaranlage installiert wurde, - die erwünschte Energieeinsparung wurde in vielen Fällen nicht erreicht. Bei einem Viertel der Befragten stellten sich die gewünschten Ersparnisse gar nicht ein. Bei einem weiteren Viertel fallen sie so klein aus, dass sich die Investitionen frühestens in 25 Jahren rechnen werden.

Der Grund liegt darin, dass nur wenige Hausbesitzer vor der Sanierung eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Dass eine gute Beratung der Schlüssel zum Erfolg energetischer Sanierungsmaßnahmen ist, zeigt unter anderem folgendes Ergebnis der Umfrage: Bei Haubesitzern, die auf eine Beratung verzichtet hatten, lag die Energieeinsparung im Durchschnitt bei 16%. Wer dagegen die Beratung eines unabhängigen Energieberaters in Anspruch genommen hatte, erreichte eine Einsparung von durchschnittlich 27%. Allerdings kamen nur 3% aller Sanierer auf eine Energieeinsparung von 50%.

Bevor Sie eine Maßnahme beginnen, Handwerker beauftragen oder sich für ein bestimmtes Produkt (Fenster, Heizung usw.) entscheiden, möchten wir Ihnen dringend raten, einen unabhängigen Energieberater mit der Begutachtung Ihres Hauses/Ihrer Wohnung zu beauftragen.

Viele Eigentümer verlassen sich auf den Rat ihrer Heizungsfirma, ihres Maurers, Malers/Putzers, Fensterbauers oder vertrauen guten Freunden und Kollegen. Allerdings haben die wenigsten davon ein umfassendes Konzept. Sie sehen nur ihr eigenes Gewerk und nicht das Haus als Ganzes. Zudem sind viele ortsansässige Handwerker auf ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Hersteller eingeschworen.

Deshalb ist es ganz wichtig, eine neutrale, umfassende Beratung über sämtliche auf dem Markt befindliche Produkte und innovative Lösungen zu bekommen. Längst nicht alle „Energieberater im Handwerk“ sind vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zertifiziert oder sind in der „Dena-Liste“ der Deutschen Energiespar-Agentur (www.energie-effizienz-experten.de) aufgeführt.

Denn leider ist die Bezeichnung „Energieberater“ nicht geschützt und auch nicht an spezielle Qualifikationen gebunden. Jedermann kann sich „Energieberater“ nennen. Das hat zur Folge, dass eine große Zahl von Scharlatanen Hausbesitzern Qualifikationen vorgaukelt, die nicht vorhanden sind. Sie erstellen Sanierungsprogramme, die wertlos sind und kassieren dafür große Honorare, die durch nichts gerechtfertigt sind. Neutrale und unabhängige Energieberater haben in der Regel ein technisches Studium absolviert, oftmals sind es aber auch Handwerksmeister, Techniker oder Schornsteinfeger mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation. Genau so wichtig wie die Ausbildung ist die in der Praxis erworbene Erfahrung, wie das komplexe System „H a u s“ funktioniert.

Der Energieberater muss unabhängig und neutral gegenüber Unternehmen sein, die Produkte wie Heizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen, Fenster oder Dämmsysteme herstellen oder anbieten.

Relative Sicherheit gibt Ihnen die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) herausgegebene Beraterliste. Darüber hinaus gibt es die „Dena-Liste“ der Deutschen Energiespar-Agentur (Dena). (www.energie-effizienz-experten.de). Wer auf einer dieser Listen aufgeführt ist, muss unabhängig sein und einen Lehrgang für Energieberatung absolviert haben.

Seit dem 01. Juni 2013 gewährt die KfW-Bank nur dann Kredite und Zinszuschüsse, wenn für die Planung oder die Begleitung einer energetischen Maßnahme ein bei der KfW-Bank zertifizierter Energieberater tätig wird. Es werden nur noch Energieberater akzeptiert, die in der Datenbank www.energie-effizienz-experten.de aufgeführt sind.

Sanierungen, die ein Experte begleitet, der nicht in der Datenbank aufgeführt ist, werden nicht mehr gefördert.

Allerdings verrät auch die Experten-Listen nicht, ob der Energieberater z. B. ein Architekt ist und sich daher besonders für Planungsaufgaben eignet, oder ob es sich um einen Heizungsfachmann handelt, der auf Haustechnik spezialisiert ist. Aus diesem Grund sollten Sie mit dem in Aussicht genommenen Energieberater ein unverbindliches Vorgespräch führen. Fragen Sie ihn nach seiner Qualifizierung, nach Referenzen und Arbeitsschwerpunkten, bevor Sie ihn mit der Untersuchung Ihres Hauses/Ihrer Wohnung beauftragen.

Nachdem der durch die KfW-Bank zertifizierte Energieberater Ihr Haus genau untersucht hat, bekommen Sie einen Bericht. Darin wird der „Ist-Zustand“ des kompletten Hauses ausführlich analysiert. Der Energieberater schlägt mehrere Varianten für eine Modernisierung und Verbesserung vor und rechnet Kosten und die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Varianten durch. Zusätzlich gibt er Ihnen Auskunft darüber, welche Fördermittel Sie erhalten können. Diese Beratung ist absolut unverbindlich. sie verpflichtet Sie zu nichts und lässt Ihnen jeden Spielraum. Sie können freiwillig entscheiden, ob und welche Maßnahmen Sie durchführen möchten.

Was viele Bauherren nicht wissen: Der Energieberater kann nicht nur Maßnahmen empfehlen, er kann – die entsprechende Qualifikation vorausgesetzt – zusätzlich die fachgerechte Ausführung der Modernisierungsmaßnahmen überwachen. Auf diese Weise können Fehler, die immer wieder auftreten, noch während der Bauphase behoben werden.

Nur die von der KfW-Bank zertifizierten Energieberatern durchgeführte „Vor-Ort-Beratung“ wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gefördert. Die ausführliche Beratung kann für ein Einfamilienhaus bis zu 750 € kosten, jedoch übernimmt das Bafa davon 400 €

bei Häusern mit drei Wohnungen 360 €. Macht der Berater eine thermografische Untersuchung

Alle Zuschüsse beantragt der Berater. Sie werden an ihn gezahlt, und er gibt die Zuschüsse an Sie weiter. Auf der Abrechnung der Beratungskosten muss der Zuschuss für den Auftraggeber sichtbar und nachprüfbar aufgeführt werden.

Die Anschrift des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle lautet:

Frankfurter Straße 29 – 31, 65760 Eschborn/Ts., Telefon: (0 61 96) 9 08 – 0

internet: www.bafa.de

Wie wirksam ist ein Sonnenschutzglas?

Ein wirksamer Sonnenschutz ist nur dann möglich, wenn die Wärmestrahlung der Sonne bereits auf der Außenseite der Fensterscheibe zurückgeworfen oder reflektiert wird. Das ist am effektivsten mit einem Sonnenschutzglas zu erreichen, einem Isolierglas, dessen äußere Scheibe auf der Innenseite mit einer hauchdünnen Schicht in der Regel aus Silber bedampft ist. Diese Schicht reflektiert die auf das Glas auftreffende langwellige Wärmestrahlung der Sonne. 50 bis 80% der Sonnenenergie können auf diese Weise reflektiert werden, eine Reduzierung der Innenraumtemperatur um 5°C. wird in der Regel erreicht.

Die Silberbeschichtung lässt das Sonnenlicht - bis auf die Wärmestrahlung - nahezu vollkommen durch. Der Spektralbereich des Lichtes bleibt unverändert erhalten und zeigt keine Beeinträchtigung der Farben im Innenraum. Die Silberbeschichtung ist entspiegelt, sie ist hauchdünn und etwa 2000mal dünner als ein Haar.

Ob die Wirkung von Sonnenschutzglas als ausreichend empfunden wird, hängt von vielen Faktoren ab. Bei großen Glasflächen wie im Wintergarten oder bei Glasfronten sind die Anforderungen und Erwartungen in der Regel höher als bei kleineren Fenstern im Wohnungsbau. Eine perfekte Lösung gibt es praktisch nicht. Vielen ist die Wirkung nicht ausreichend, zumal ein Schutz vor Blendung nicht gegeben ist. So kann es durchaus sinnvoll sein, innen vor den Fenstern zusätzlich Vorhänge, Rollos oder Jalousetten anzubringen.

Muss man das Medium in der Solaranlage erneuern?

Der flüssige Wärmeträger der Solaranlage, das Medium, sollte regelmäßig einmal jährlich überprüft werden. Dabei wird der pH-Wert gemessen. Er zeigt an, ob die Flüssigkeit noch in Ordnung ist. Je nach Beanspruchung der Anlage kann es auch erforderlich sein, den Wärmeträger alle zwei bis fünf Jahre auszutauschen. Selbstverständlich sollte der Austausch nicht in Eigenregie, sondern von einem Fachmann durchgeführt werden – zum Beispiel von einem Heizungsmonteur.

Auf dem Dach meines Hauses befinden sich drei Solarplatten zur Brauchwassererwärmung. Müssen diese gereinigt werden, oder ist eine regelmäßige Inspektion nötig?

Solaranlagen sollten jährlich einmal überprüft und gewartet werden – bestenfalls vor dem Sommer. Verschmutzungen können mit Wasser abgespült werden. Vogeldreck o. Ä. sollte man vorsichtig manuell (z. B. mit Schwamm und Wasser) entfernen.

Auch der flüssige Wärmeträger sollte regelmäßig einmal jährlich überprüft werden. Der pH-Wert wird dabei gemessen. Er zeigt an, ob besagter flüssiger Wärmeträger noch in Ordnung ist. Je nach Beanspruchung der Anlage kann es nötig sein, diesen alle zwei bis fünf Jahre auszutauschen.

Wir möchten eine Photovoltaikanlage auf unserem Dach montieren, fragen uns aber, ob die Strahlung schädlich sein könnte.

Die Sorgen sind unbegründet. Um alle Bauteile einer Photovoltaikanlage, die von Strom durchflossen werden, bildet sich zwar ein elektromagnetisches Feld; das ist aber wegen der relativ geringen Spannung und Stromstärke nur schwach.

Untersuchungen des „Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme“ haben ergeben, dass die Feldstärke-Emissionen von kleineren Photovoltaikanlagen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Bereits in einem Meter Abstand von den Solarmodulen werden sogar die strengeren Empfehlungen von Baubiologen eingehalten.

Wir denken darüber nach, auf unserem Einfamilienhaus eine Solaranlage installieren zu lassen. Was ist besser: die Anlage in das Dach zu integrieren oder sie auf die bestehenden Pfannen zu montieren?

Ob Solarkollektoren oder -module auf das Dach gesetzt oder montiert werden, ist oftmals Geschmackssache. Wenn ohnehin eine Neueindeckung vorgenommen werden soll, kann eine integrierte Montage allerdings zu Kostenersparnissen führen. Unter energetischen Gesichtspunkten ist bei Photovoltaik-Modulen die Auf-Dach-Montage zur Stromerzeugung meist günstiger, weil dann die Module - die einen umso besseren Wirkungsgrad erreichen, je kühler sie sind - gut hinterlüftet werden. Umgekehrt profitieren Kollektoren zur Solarwärmegewinnung von der In-Dach-Montage, weil dadurch die Wärmeverluste im Kollektor verringert werden.

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