Gewächshäuser - Gärtnern unter Glas
Gartenplanung

Gewächshäuser - Gärtnern unter Glas

Wer in der kalten Jahreszeit den sprießenden Frühling vermisst, kann ihn sich mit einem Glashaus in den Garten holen

Foto: Flora Press

Grün unter Glas: Vor allem Blumen und Gemüse werden hier vorgezogen. Das geht in einem prächtigen viktoria­ni­schen Glashaus ... Foto: Hartley

Die einen lieben Beete voller Blumen, die anderen saftige Tomaten. Und manche möchten einfach nur einen Ort haben, an dem der Jasmin umwerfend duftet. Für leidenschaftliche Gärtner gibt es viele gute Gründe, sich ein Gewächshaus anzuschaffen. Eines wird der Garten damit immer: viel üppiger als ohne.

Denn das Sonnenlicht, das schon ab Februar durchs Glas hindurchkommt, erwärmt im Gewächshaus Luft und Boden und sorgt für ein Klima, das der tatsächlichen Jahreszeit immer um ein paar Wochen voraus ist. Auch ohne extra Heizung. 

... genauso wie in einem einfachen Frühbeet Foto: Flora Press

Im Prinzip genügen ein paar alte Fenster auf einer Holzkonstruktion – fertig ist der ewige Sommer. Bleibt der Boden im Gewächshaus offen, kann man dort direkt etwas vorziehen. Wenn die Pflanzen Anfang Mai nach draußen in die Beete wandern, sind sie bereits an den Gartenboden angepasst und fühlen sich am neuen Platz sofort zu Hause. Die Methode eignet sich besonders für Pflanzen mit kräftigem, kompaktem Wurzelstock, zum Beispiel für Ableger von Rosen oder Hortensien. 

Warmer Rücken: Anlehn­gewächs­häuser bekommen von der Hauswand zusätzliche Wärme Foto: Hersteller

Bei den zarten Aussaaten von Sommerblumen oder Gemüse ist es besser, einen Tisch für einzelne Pflanztöpfchen einzurichten. Hier können die Keimlinge in feiner Anzuchterde geschützt unter Glas in Ruhe heranwachsen, bis sie kräftig genug sind, um vom Erdballen ins Beet zu ziehen. 

Glas lässt besonders viel Licht durch – an heißen Tagen sogar zu viel. Deswegen braucht man im Glashaus unbedingt die Möglichkeit, zu lüften, und am besten auch Markisen, die Schatten spenden. Die etwas teureren Gewächshäuser mit Acrylglas wärmen sich langsamer auf, weil dort kein UV-Licht hindurchkommt. Das ist im kalten Februar noch ein Nachteil. In einem ziemlich heißen April aber ideal.

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