Gartenplanung

Der "Kinder-Garten": Spielhaus, Schaukel, Trampolin

Ein bisschen Sand hier, ein Baum da: Für das große Abenteuer brauchen Kinder nicht viel. Na ja, vielleicht noch entspannte Eltern und freien Zugang zum Wasserschlauch …

Foto: living4media

Kletterwand, Netz und Strickleiter in einem: So macht man Kletteräffchen glücklich Foto: Winnetoo

Jacob hat ein Spielhaus, eine Schaukel und ein Trampolin zum Spielen im Garten. Eigentlich nicht schlecht, findet er. Aber die besten Tage sind die richtig warmen mit viel Sonne. Dann darf er sich den Gartenschlauch nehmen und seinen Sandkasten unter Wasser setzen. „Wasserbahn“ heißt das Spiel, und Jacob kann es ganze Sommerferien lang spielen. Vor seinen Augen werden aus den Sandhaufen tückische Wüsten, aus den Rinnsalen Wasserfälle und aus den Pfützen ganze ­Ozeane voller Seeungeheuer. Und Jacobus, der große Entdecker, mittendrin.

Wer seine Kinder weg vom Fernseher nach draußen in den Garten locken möchte, der muss ihn gar nicht in einen professionellen Spielplatz voller Geräte verwandeln. Viel wichtiger als große
Rasenflächen und ein riesiges Klettergerüst ist das Abenteuer mit der Natur. Kinder lieben Abwechslung und Ent­deckungen: Sand zum Graben, Büsche und Hecken zum Verstecken, Blumen zum Schnuppern, Beeren als Nascherei, den Miniteich fürs Rindenschiffchen.

Ein Stück Rasen ver­wandelt sich für kleine Gärtner gern in ein Gemüsebeet Foto: living4media

Kinderbereiche schaffen

Ein kleiner Weg zwischen hohen Bambuswedeln wird für sie zum Dschungel, ein Stapel alter Äste neben dem Komposthaufen dient als Waffenkammer, ein altes Laken an der Wäschestange als Tipi. Schöner als eine Schaukel am Gestell ist immer eine Schaukel, die an einem Baum aufgehängt wird. Statt ein Klettergerüst auf die freie Fläche zu stellen, kann man es auch so platzieren, dass man vom Gerüst aus in einen Baum oder auf einen Schuppen steigen kann. Und wir Eltern sollten lernen, mal zugunsten des großen Abenteuers ein Auge zuzudrücken. Dann liegen die Äste eben abends im ganzen Garten verteilt.

Foto: Gartenpirat.de

Oder man ist so umsichtig wie ­Jacobs Mutter und schafft Zonen, die Kinder­ordnung gut vertragen. Weil Jacobs Sandmatsch regelmäßig in das benachbarte Blumenbeet lief und dort die humushungrigen Stauden zu ersticken drohte, richtete seine Mutter um den Sandkasten herum einen Kiesgarten mit weniger anspruchsvollen, sandverträglichen Pflanzen ein. Je mehr Jacob jetzt spielt, desto fröhlicher wachsen Lavendel und Katzenminze um ihn herum – und die ganzen Sommerferien lang duftet es zwischen Wasserfall und Wüste nach Urlaub am Mittelmeer.

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