Rankhilfen selber machen: Staudenstützen flechten
Gartenpflege

Rankhilfen selber machen: Staudenstützen flechten

Weide, Hasel oder Birke: Wer Beeteinfassungen oder Staudenstützen braucht, kann sie aus diesen Zweigen ganz leicht selber flechten. So wie es früher alle machten

Foto: Konstantin Horn und Fran Fleuchaus/Kosmos Verlag

Ob dicke Pfingstrosenblüten oder ihre kleinen Schwestern am Beetrand: Stauden brauchen Halt, damit sie nicht nach dem ersten Gewitterregen platt am Boden liegen. Für hohe Staudenstützen oder niedrige Beeteinfassungen bedienten sich schon die findigen Mönche des Mittelalters in der Natur: Sie benutzten die Zweige bestimmter Bäume, um die Pflanzen in ihrem Garten standfest zu machen.

Praktischerweise sind die Zweige von Weide, Hasel und Birke gerade dann am biegsamsten, wenn es höchste Zeit zum Flechten ist: im Frühjahr, wenn die Stauden noch klein sind. Die geschnittenen Ruten müssen nur in den Boden oder einen Blumentopf gesteckt werden, schon können sie so zurechtgebogen werden, wie man sie braucht.

Zum Nachflechten: Obelisk in 4 Schritten

Die Rankhilfe aus Weidenkreisen bricht mit Flechttraditionen – und ist gerade deswegen ein echter Blickfang. Schnell geflochten, ideal für Ungeduldige

Pfingstrosen­stützen aus verzweigten Haselästen

Gärtner mit wenig Zeit machen zum Beispiel Pfingstrosen­stützen schnell aus verzweigten Haselästen: einige Zweige rund um die roten Austriebe in den Boden stecken und die Verzweigungen miteinander verhaken. Die so entstandene Kuppel gibt perfekten Halt. Frische Zweige haben allerdings einen Nachteil: Sie können anwurzeln und zu neuen Bäumen werden.

Das umgeht, wer im Herbst einzelne Zweige – am besten gerade Ruten – fürs kommende Jahr schneidet und trocknen lässt. Sie müssen vor dem Flechten wieder etwa zwei Tage in Wasser biegsam gemacht werden. Dann kann man sie zu Zäunchen oder Obelisken flechten: einige Ruten in etwa zehn Zentimeter Abstand als senkrechte Stützen in den Boden stecken, darum herum die Querruten zu je zwei immer abwechselnd vorn- und hintenherum führen.

Leser fragen, Experten antworten

Frage zum Thema Gärten & Pflanzen Ist Regenwasser, das über eine Kupferdachrinne abgeleitet wird, zur Gartenbewässerung geeignet?

Das Regenwasser lässt sich unbedenklich verwenden. Die Kontaktzeit mit dem Metall der Dachrinne ist so gering, dass eine Anreicherung von Metall-Ionen nicht nachweisbar ist. Auch die Schmutzschicht in den Dachrinnen setzt den Kontakt von Regenwasser und Kupfer herab. Anders sieht es bei Dächern mit Kupferelementen zur Algen- und Moosbekämpfung aus. Hier sollte das Regenwasser nicht als Gießwasser im Garten genutzt werden.

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