Online-Bautagebuch: Mai 2017

Die Entrümpelung

Teil 2 unseres "Bautagebuch"-Blogs: Zuerst wird mal gründlich aufgeräumt ...

Foto: Mona

Der alte Hausstand hat gerade so in den 10 m³ Container gepasst ... Foto: Mona

Anlieferung des Spermüll-Containers von Otto Dörner Foto: Mona

Hallo zusammen, 

nach der Schlüsselübergabe am 1. Juli 2016 brauchten wir erstmal ein paar Tage um zu realisieren, dass das Haus jetzt wirklich uns gehört und zeigten es stolz unseren Familien. So viel Zeit musste sein.
Danach ging es dann aber auch schon mit großen Schritten los.

Die ersten Wochen standen ganz unter dem Motto „Entrümpelung“. Wir hatten das Haus zum Teil noch eingeräumt übernommen. Zumindest das Erdgeschoss war noch eingerichtet und auch der Keller war noch voll gestellt. Dieser hatte sich in den letzten dreißig Jahren zu einem beachtlichen Lagerraum entwickelt. Uns kam es jedenfalls zwischenzeitlich so vor, als würde er nie leer werden. Viele Möbel waren hier vom Holzwurm befallen und wir hatten Angst, dass sich dieser in die Holzbalken, Türen oder in die Holzdielen vom Erdgeschoss an der Kellerdecke ausweiten könnte.

Bei Gebrauchsgegenständen aus Holz ist er als holzzerstörendes Insekt an erster Stelle zu nennen. Da er seine optimalen Entwicklungsbedingungen in kühlen, feuchten Räumen findet, sind Einrichtungsgegenstände oder Holzarbeiten in Kellerräumen besonders gefährdet. Wir sind lieber auf Nummer sicher gegangen und haben alles weggeschmissen. Zum Teil fielen die Möbel schon auseinander, so zerfressen waren sie.

Insgesamt kamen knapp über 10 m³ Müll und alter Hausstand zusammen. Für die Entsorgung haben wir uns einen großen Sperrmüll-Container von der Firma Otto Dörner aus Hamburg bestellt. Dieser wird bis vor die Tür geliefert und dort auch wieder abgeholt. Für die ersten fünf Tage wird ein Pauschalpreis berechnet, jeder weitere Tag Containermiete kostet extra.

Leider wurde bei uns zwar ein 10 m³ Container geliefert, allerdings mit einer Tiefe von zwei Metern, wir hatten mit 1,50 m gerechnet. Die Befüllung war ohne große Leiter nicht möglich und gestaltete sich aufwendiger als gedacht. Zumal einige Müllsäcke und Möbel nicht ganz leicht waren. Ich musste also in den Container steigen, um diese entgegen zu nehmen und dort alles zu sortieren. Es hat zum Glück gerade so gereicht und die erste Hürde „Entrümpelung“ war geschafft.

Im Anschluss folgten die ersten Abbrucharbeiten, die nicht nur eine erste Schrecksekunde auslösten, sondern auch einige schlaflose Nächte mit sich brachten. Was passiert war, berichte ich Euch in der kommenden Woche.

Viele liebe Grüße,

Eure Mona

Hallo, ich bin Mona. Zusammen mit meinem Mann Christoph lebe ich in der wunderschönen Stadt Hamburg. Uns beide verbindet das gemeinsame Interesse für Architektur, Interior Design und liebevoll restaurierte Altbauten. Im vergangenen Jahr haben wir uns endlich unseren Traum vom eigenen Altbau mit kleinem Garten erfüllt - über 100 Jahre alt, stark renovierungsbedürftig! In den kommenden Monaten berichten wir hier von unserem Abenteuer Baustelle mit all seinen Höhen und Tiefen und werden euch regelmäßig auf dem Laufenden halten.

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Eine alte Villa zu neuem Leben erwecken - das ist der Plan eines Hamburger Pärchens. Ihre Erfahrungen teilen sie in diesem Blog.

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