Smart Home 2.0: Zahlen und Fakten zum Internet der Dinge
Smart Home

Smart Home 2.0: Zahlen und Fakten zum Internet der Dinge

Geräte, Systeme, Anwendungen: Welche Smart-Home-Lösungen am beliebtesten sind, wie sich die Zahlen entwickeln und welche Sorgen die Anwender haben

Infografik: Klaus Niesen

Infografik: Klaus Niesen

Smart Home ist bereits seit einigen Jahren als Trend ausgemacht worden. Mittlerweile verfügt beinahe jeder Haushalt in Deutschland über Geräte, die mit dem Internet verbunden sind – dem sogenannten „Internet der Dinge“. Im Gegensatz zu Smartphones und Computern sind diese Geräte häufig unbemerkt im World Wide Web unterwegs. Wie sieht der Markt aktuell aus, und wie sind die Prognosen für die nahe Zukunft, was sind die häufigsten Nutzungsszenarien?

Vier Hauptbereiche der Gerätegruppen

Die unterschiedlichen Smart-Home-Geräte lassen sich in vier große Bereiche unterteilen. Dabei gibt es immer wieder Überschneidungen, wie beispielsweise bei der automatisierten Belechtung, die einerseits dem Bereich Komfort zugeordnet werden kann, aber auch Schutz- und Sicherheitsaspekte aufzeigt

Wachstum: Umsatz im Smart-Home-Markt

2,6 Milliarden betrug im letzten Jahr in Deutschland der Umsatz im Smart-Home-Markt. Im Jahr 2022 sollen es nach einer vorsichtigen Schätzung bereits mehr als doppelt soviel sein, nämlich 5,5 Milliarden. Das Wachstumspotential ist enorm, entsprechend heiß umkämpft der Markt.

Infografik: Klaus Niesen

Rasant wachsende Anzahl der Geräte / Sicherheit an erster Stelle

Die Anzahl der vernetzten Geräte pro Haushalt wächst exponentiell. Aktuell vernetzen sich etwa neun bis zehn Geräte pro Haushalt mit dem Internet. Dazu gehören intelligente Überwachungssysteme, Smart-Home-Lautsprecher wie Alexa, IPTV-Receiver, Türschlösser etc. In wenigen Jahren werden es laut Expertenschätzungen mehrere Hundert Geräte pro Haushalt sein, die mit dem Internet kommunizieren können und werden.

Für den Kauf von Smart-Home-Produkten gibt es für die Besitzer die unterschiedlichsten Gründe. An erster Stelle steht die Sicherheit in den eigenen vier Wänden, gefolgt von der Erhöhung des Komforts und der Lebensqualität. 38 Prozent aller Käufer von Smart-Home-Geräten wollen dadurch Geld sparen, 36 % möchten energieeffizenter leben.

Infografik: Klaus Niesen

Infografik: Klaus Niesen

Ausgeprägte Angst vor „digitalen Spionen“

Eine der größten Hürden für die Verbreitung von Smart-Home-Systemen ist aus Verbrauchersicht – neben Themen wie Nützlichkeit, Usability und ­Kosten – der Datenschutz: Von den befragten Bundesbürgern werten die Gefahr, von Smart-Home-Geräten „ausspioniert“ zu werden, nur 18 % als unbedenklich ein. 32 % schätzen die Gefahr als hoch, rund die Hälfte der Befragten sogar als hoch ein.

Infografik: Klaus Niesen

Konsumenten: Bestand, Kaufabsicht und Interesse an Smart-Home-Lösungen

Welche Smart-Home-Angebote kommen eigentlich am besten an? Intelligente Schalter und Steckdosen sind am gefragtesten, in 18 Prozent aller deutschen Haushalte befindet sich bereits so eine Lösung. Das grundsätzlich Interess an den verschiedenen Angeboten verteilt sich relativ gleichmäßig, 33 % der Befragten finden z. B. die Anschaffung von smarten Heizungen und Thermostaten interessant, bei Alarmsystemen sind es 34 %, bei smarten Leuchten 30 %. Einzig der Bereich der smarten Tüschlösser fällt etwas ab. Nur 5 % planen eine derartige Anschaffung im nächsten Jahr, 20 % sind grundsätzlich daran interessiert.

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