Hausschutz, Fenster, Jalousie
Sicherheit & Komfort

So wird ihr Haus sicher

Schutz vor unliebsamen Eindringlingen bietet die richtige Sicherheitstechnik. 40 Prozent der Einbrüche scheitern laut Kripostatistik daran

Hausschutz, Fenster, Jalousie Foto: Erwin Wodicka / wodicka@aon.at - Fotolia

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Wohl dem, der in seinem Zuhause über Fenster und Türen nach aktuellem Sicherheitsstandard verfügt. Denn an denen scheitern die meisten Eindringlinge. Kommt ein Dieb nicht binnen fünf Minuten ins Haus, gibt er zumeist auf. Das besagt die Kripostatistik. Da ergibt es Sinn, die sicherheitstechnischen Schwachstellen an Haus oder Wohnung einmal zu prüfen.Das Hauptaugenmerk liegt hier bei Fenstern. Denn: Jeder zweite Einbrecher steigt durch die Terrassentür ein. Zusätzliche Verriegelungen lassen sich einfach an der Griff- wie auch an der Scharnierseite nachrüsten.

Die Faustformel lautet: eine Aufbruchsperre pro laufendem Meter. Idealerweise wird diese mit Funkmeldern kombiniert. Denn ein gekipptes Fenster gilt Ganoven fast schon als Einladung, Unachtsamkeit als Anstoß bei gut 15 Prozent aller Einbrüche über Fenster und Glastüren. Funksensoren melden das Kippen, Öffnen und Schließen. Über eine Anzeigetafel oder eine App auf dem Smartphone lässt sich der Öffnungszustand aller Fenster überblicken.

Besondere Sicherheit durch moderne Technik

Laut Kripo gehört die Haustür zwar schon längst nicht mehr zu den bevorzugten Einstiegsorten von Dieben, dennoch sollte sie keinesfalls leicht zu knacken sein. Besondere Sicherheit bieten Haustüren mit verdeckt liegenden Türfangeinrichtungen, die das Aufstoßen verhindern. Bei automatisch verriegelnden Türen gehört sogar das Abschließen zur Vergangenheit. Letzteres funktioniert heute ohnehin besser elektronisch: Codekarten, Electronic Keys und Fingerabdruckleser gelten als bester Schutz gegen Einbrecher.

Türkommunikation zählt inzwischen zum gehobenen Standard, dicht gefolgt von der Videoüberwachung des Entrees. Schließlich ist es einfach gut zu wissen, wer da draußen vor der Tür steht. Dahinter steckt immer mehr Technik, die das Leben sicherer und angenehmer macht. Längst lässt sich diese in die Smart-Home-Technologie wie BUS-Systeme einbinden, die vielleicht bereits Alarmanlage, Rollläden, Licht und Heizung steuern. Schon draußen lassen sich Einbrecher abschrecken – durch Zäune, Beleuchtung, Meldeanlagen oder immer noch ganz klassisch durch den bewährten Wachhund.  

Wohnungseinbrüche

Fast 150.000 Wohnungseinbrüche verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik im Jahr 2013, 3,7 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Die Diebe richteten Schäden von über 427 Millionen Euro an. 23.194 Fälle klärte die Polizei auf, also nur 15,5 Prozent.

Zahl der Einbruchsversuche

Positiv: 40 Prozent der Eindringlinge scheitern. Die Zahl der Einbruchsversuche stieg von 56.000 auf 60.000. 

Haupteinbruchszeit

Haupteinbruchszeit bei Privathäusern ist von 10 bis 12 Uhr morgens und von 16 bis 20 Uhr. Nachts hingegen werden Gewerbebetriebe oder Büros bevorzugt.

Jahreszeit

Ein Drittel der Einbrüche ­geschieht in den dunklen
Monaten November, Dezember und Januar.

Stadt oder Land?

Am helllichten Tag wird zumeist in Großstädten eingebrochen. Insgesamt verteilt die Statistik die Fälle mit 23,9 Prozent in Gemeinden unter 20.000 Einwohnern, 26,9 Prozent in Städten bis 100.000, 21,1 Prozent bis 500.000 und 28,2 Prozent mit mehr als 500.000 Menschen.

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