Gesundes Haus: darauf sollten Bauherren und Käufer achten
Sicherheit & Komfort

Gesundes Haus: darauf sollten Bauherren und Käufer achten

Schadstoffarme Materialien, korrekte Verarbeitung und eine qualifizierte Überprüfung: Profi-Tipps, wie sie ein wohngesundes Klima in Ihrem Haus sicherstellen

Foto: Schwörer Haus

Das Freiburger Sentinel Haus Instituts ist Experte wenn es um gesundes bauen und wohnen geht. Die Tipps der Experten gelten für alle Baufamilien, die gesund sind und gesund bleiben wollen. Allergiker, sensitive Menschen oder solche mit einem angegriffenen Immunsystem sollten mit einem qualifizierten Umweltmediziner klären, worauf es für sie ankommt.

6 Tipps für die Wohngesundheit

1. Vereinbaren Sie mit Ihrem Planer oder Hausanbieter schriftlich Standards für die gesundheitliche Qualität der Innenraumluft im fertigen Gebäude. Vertragsmuster kann der Gesundheitspass des Sentinel Haus Instituts sein.
2. Bei Kauf und/oder Modernisierung einer Immobilie sollten Sie diese auf vorhandene Schadstoffe untersuchen lassen, um anschließend mit gesundheitlich einwandfreien Produkten ein gesundes Wohnumfeld zu schaffen. In betroffenen Regionen sollten Sie zudem eine Radonuntersuchung durch­führen (radioaktives Gas aus dem ­Erdreich).
3. Achten Sie auf die Qualifikation Ihrer Vertragspartner. Bei Bedarf ist eine Schulung Ihres Wunsch­unternehmens eine Möglichkeit.
4. Achten Sie darauf, dass für innen­raumrelevante Baumaterialien grund­sätzlich gute, emissionsgeprüfte Produk­te zum Einsatz kommen. Sie sind in der Regel nicht teurer als ­ungeprüfte. Qualifizierte Handelsunternehmen mit gesünderen Baustoffen und einem „Grünen Regal“ des Sentinel Haus Instituts können Sie per E-Mail anfordern: gruenes-regal@sentinel-haus.eu.
5. Lassen Sie eine Lüftungsanlage mit guten Filtern einbauen. Das ist in ­aktuellen Effizienzhäusern sowieso meistens bereits vorgesehen.
6. Vor Übergabe des Hauses sollte ein unabhängiger Experte die Raumluftqualität messen. Diese Messung muss unter bestimmten Bedingungen nach einer festgelegten Norm (DIN EN 16 000 ff.) erfolgen, sonst ist sie wenig wert. Grenzwerte können zum Beispiel 1.000 Mikrogramm flüchtige organische Verbindungen (TVOC) und 60 Mikrogramm Formaldehyd je Kubikmeter Raumluft sein. Die Raumluft sollte bei laufender Lüftungsanlage unter Nutzungsbedingungen nicht mehr als 1.000 ppm Kohlendioxid (CO2) ­enthalten. Im gesünderen Bauen und Sanieren geschulte Unternehmen, Handwerker und Planer sowie eine Vielzahl ­ge­prüfter ­Baustoffe finden sich auf www.bauverzeichnis.gesündere-­gebäude.de

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