moderner Treppenlift in Rottönen
Sicherheit & Komfort

Aufzüge und Treppenlifte

Werden Stufen und Treppen zu unüberwindbaren Hindernissen, kann eine Liftanlage diese überbrücken. Umfassende Beratung und individuelle Planung gelten hier als A und O

moderner Treppenlift in Rottönen Foto: Lifta

Treppenlift, für Kurven und besonders Wendeltreppen geeignet

Selbst für enge Wendeltreppen gibt es Lösungen Foto: Lifta

Endlich wieder zu Hause. Peter M. freut sich nach langen Wochen in der Reha. Dort hat er nach seinem Schlaganfall gute Fortschritte gemacht, kann schon mit dem Geh­wagen eine ordentliche Strecke allein zurücklegen. Und seine Frau hat ihm mithilfe von Sohnemann eine Schlafstatt im Esszimmer im Erdgeschoss eingerichtet. Sie müssen hier unten jetzt etwas zusammenrücken. Die Treppe wird Peter M. allein nie wieder steigen können, sagen die Ärzte. Aber ein Umzug kommt nicht infrage, ist er doch in diesem Haus aufgewachsen. Nach ein paar Monaten der Enge entscheidet sich das Ehepaar M. für den Einbau eines Treppenlifts. Und das Leben zu Hause ist fast wieder wie früher.

Wie Peter M. und seine Frau wollen die meisten Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt leben können. Wenn Gehbehinderungen, Arthrose oder einfach Altersschwäche jede Stufe zum Hindernis werden lassen, können Liftanlagen Barrieren überwinden. Doch die haben ihren Preis und wollen darum gut vorbereitet sein.

Einpersonenaufzug für das Haus oder die mehrstöckige Wohnung

Nur 0,8 Quadratmeter Grundfläche benötigt dieser Homelift Foto: Lifton

Lösung nach Maß

Schließlich sind sie ganz individuell, quasi maßgeschneidert. Zum einen muss die körperliche Konstitution des Benutzers, zum anderen müssen die örtlichen Gegebenheiten bedacht werden. Während dem einen ein Sitzlift den Alltag schon immens erleichtert, brauchen Rollstuhlfahrer zumeist einen weitaus teureren Plattformlift. Ersterer besteht aus einem Sitz, der entlang einer Laufschiene fährt. Ein Podest ersetzt dagegen den Sessel beim Rollstuhl- oder Plattformlift.

Mancher hat aber auch im Ober- wie im Erdgeschoss einen Rollstuhl stehen und kommt gut mit einem Sitzlift zurecht. Wichtig ist für alle Nutzer, dass sie bequem ein- und aussteigen können. Hier empfiehlt es sich, das einmal direkt beim Händler auszuprobieren. Einige Hersteller bieten sogar eine Probefahrt. Schließlich ist das Fahren mit einem Treppenlift gewöhnungsbedürftig. Und dabei lässt sich nicht nur die Handhabung testen, sondern auch einmal auf die Betriebsgeräusche lauschen. Gleich welches Modell, der Lift muss ohne fremde Hilfe bedienbar sein und sich notfalls absenken lassen, im besten Fall noch über einen Alarm verfügen.

Ortstermin unabdingbar

Lifte lassen sich in fast jedem Treppenhaus installieren, entweder liegt die Schienenkonstruktion an der inneren Krümmung der Treppe am ­Geländer oder an der Wand. Es muss genug Platz vorhanden sein, damit auch Fußgänger die Treppe noch gefahrlos nutzen können. Genügend Bewegungsfläche wird auch zum Ein- und Ausstieg gebraucht.

Der Treppenliftberater sollte in jedem Fall ins Haus kommen, um sich die Situation anzusehen. Nur aufgrund eines Grundrisses lässt sich kein seriöses Angebot machen. Der Einbau des Schienensystems will sorgfältig geplant sein. Während das bei kurzen, geraden Treppen zumeist eine relativ schnelle Sache ist, erfordern komplizierte Führungen tatsächlich Maßarbeit. Das macht dann auch den Preis aus: Je nach Treppenverlauf und -länge kann der zwischen 4.000 und 15.000 Euro liegen. Günstiger liegt der Einbau einer gebrauchten, rund­erneuerten Anlage. Platzsparende Miniaufzüge hingegen beginnen bei etwa 25.000 Euro.

Service entscheidend

Ebenfalls zu den wichtigen Entscheidungskriterien zählen Wartung und Service. Ideal wäre es, wenn die entsprechende Firma rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, einsatzbereit und bestenfalls in der Nähe ansässig wäre. Denn wer möchte schon Heiligabend allein zu Hause sitzen, nur weil ein Ersatzteil nicht lieferbar ist! Mit 200 bis 300 Euro Wartungs- und Servicekosten pro Jahr muss man rechnen. Gleich ob Sitz- oder Plattformlift, erster Ansprechpartner sollte immer eine unabhängige Wohnberatung sein, die über Angebot, rechtliche Fragen und finanzielle Hilfen informiert.

moderner Treppenlift in Rottönen

Warum nicht? Der Treppenlift als Deko-Farbtupfer Foto: Lifta

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