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Sonnensegel als Sonnenschutz für Terrasse und Balkon

Uske Berndt

Uske Berndt

Level: Für Anfänger

Sonnensegel sorgen mit wenig Aufwand für ein schattiges Plätzchen. Allerdings gibt es Qualitätsunterschiede, auf die ihr beim Kauf achten solltet.

Segel setzen und relaxen: Sonnensegel schaffen im Handumdrehen ein schattiges Plätzchen – auf der Terrasse, auf dem Balkon oder im Garten über dem Sandkasten. Dabei lassen sich größere Flächen beschatten als mit einem Schirm, und das lässiger und luftiger als mit einer Markise.

Sonnensegel: Schwebender Sonnenschutz für den Garten

Sonnensegel sehen tatsächlich so aus, als hätte man sie direkt von einem Boot auf die Terrasse geholt. In der klassischen Dreiecks-Variante sind die Schattenspender beliebt, weil die Installation nicht so aufwändig ist wie bei einer Markise. Es gibt mittlerweile aber schon weit mehr Varianten als "nur" das Dreieckstuch.

Sonnenschutz für Puristen

Die einfachste Variante ist für viele die schönste: Ein dreieckiges Stück Segeltuch oder Markisenstoff wird einfach über einem Sitzplatz verspannt. Die Ecken mit den eingestanzten oder angenähten Ösen könnt ihr überall festzurren: An der Hauswand, am Carport, am Zaun oder an einem Baum. So ist das Segel schnell auf- und wieder abgebaut und eingerollt. Tipp: Beim Verspannen den Sonnenstand beachten und vor allem genug Schrägen einplanen. Schließlich soll auch Regenwasser ablaufen.

Mehr Komfort gefällig?

Längst haben die Hersteller von Sonenschutz-Markisen das Sonnensegel für sich entdeckt und verfeinert. Sie bieten verschiedene Dreiecksformen oder Vierecke an, dazu Zugseile und stabile Metallstützen. So könnt ihr auch große Terrassen oder Sitzplätze im Garten überspannen. Auf eine Rolle gewickelt, die meist fest an der Hauswand installiert wird, bietet das Sonnensegel einen ähnlich komfortablen Schutz wie eine Markise.

Modernes Haus mit Garten und Terrasse, die von einem Sonnensegel beschattet wird.
Sonnensegel können heutzutage frei gestaltet werden und passen sich idealerweise in der Optik an das Haus an. © Warema

Sonnenschutz auf Knopfdruck

Die Bedienung eines Sonnensegels wird immer einfacher. Dabei seid ihr schon längst nicht mehr allein nur auf Muskelkraft angewiesen.

Per Motor auf- und abgerollt

Wenn es regnet oder der Wind zu stark bläst, sollte das Segel schnell eingeholt werden. Bei einem Rollsegel geht das von Hand über eine Kurbel oder ganz bequem automatisch: Auf Knopfdruck wickelt ein kleiner Motor das Segeltuch auf, dabei werden die Zugseile auf den Stützen hinterhergezogen.

Automatische Steuerung für das Sonnensegel

Ihr könnt die elektrische Steuerung auch mit einer Wetterstation kombinieren. Melden die Sensoren Wolken, Regen oder Sturm, bekommt der Motor sofort den Befehl zum Segel einrollen. Ein plötzlicher Wetterumschwung lässt euch damit kalt. Apps ermöglichen zudem eine Steuerung über das Smartphone: Ihr legt Grenzen für Temperatur oder Lichteinfall fest, und das Sonnensegel passt sich automatisch dem Sonnenstand an.

Auf die Qualität kommt es an

So ein Sonnensegel ist auch schon mal Wind und Wetter ausgesetzt. Beim Kauf lohnt es sich also, auf die Details zu achten.

Der Stoff macht den Unterschied

Einfache Sonnensegel sind häufig aus Polyethylen oder einem Polyestergemisch, das 80 bis 95 Prozent des UV-Lichts filtert und mal mehr, mal weniger Luft beziehungsweise Regenwasser durchlässt. Hochwertige Sonnensegel bestehen aus Acryl-Markisenstoff. Der ist robust, reißfest und lichtecht, dehnt sich nicht aus und hält 100 Prozent der UV-Strahlen ab. Zudem verträgt er auch mal einen Schauer, ohne dass die Kaffeetafel gleich aufweicht.

Mit Liebe zum Detail

Beim Kauf solltet ihr auf solide verarbeitete Stoffsäume achten. Schließlich bringt der Wind ganz schön Druck in das Sonnensegel, vor allem wenn das Tuch extra dicht gewebt und schwer ist. Wichtig sind zudem nicht rostende Metallteile wie Ösen, Zugseile und Befestigungsmaterial. Sonst bekommt das Segel schon nach dem ersten Regen dunkle Flecken.

Sonnensegel überspannt eine Terrasse
Eine solide Verarbeitung ist wichtig, damit ihr lange etwas von eurem Sonnensegel habt. © Warema

Was kostet ein Sonnensegel?

Ein einfaches Sonnensegel für den Balkon ist im Möbelhaus schon für 30 Euro zu haben. Mehr Auswahl gibt es in Onlineshops, wo ihr euer Segel selbst konfiguriert. Ihr gebt die Form an, die Maße, das Tuchmaterial sowie Zubehör und seht den Preis: Ein vier mal vier Meter großes, wasserdichtes Tuch mit 100 Prozent UV-Schutz kostet um die 600 Euro. Mit Befestigungsset sowie zwei Masten landet ihr bei mehr als 1.000 Euro. Ein fest installiertes Sonnensegel mit Motorsteuerung belastet das Budget mit einem höheren vierstelligen Betrag.

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