Eva Brenner, TV-Star und Kolumnistin bei wohnglück.de
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Wohnen | Statement

Glücklich wohnen: Wie Innenarchitektur unser Wohlbefinden fördert

Eva Brenner

Warum fühlen wir uns in manchen Wohnungen und Häusern wohl, in anderen nicht? Und was bedeutet das für unser eigenes Heim? TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner zur Frage, welche Wohn-Umgebung uns glücklich macht.

Was macht mich in punkto Wohnen eigentlich glücklich? Ich finde diese Frage sehr wichtig. Die Antwort darauf ist sehr individuell und hängt auch immer mit einer weiteren Frage zusammen: Wie sieht eigentlich mein Tagesablauf aus?

Was macht mich glücklich?

Das fängt schon beim Aufstehen an. Brauche ich erst einmal einen Kaffee? Oder starte ich den Tag mit Yoga? Gibt es vielleicht ein regelmäßiges Morgenritual? Und wie gestaltet sich der weitere Tag? Unsere Persönlichkeit bestimmt unter anderem unsere Abläufe – dementsprechend solltet ihr auch bei eurer Einrichtung Schwerpunkte legen. Soll heißen: Was ist von dem, was mich glücklich macht, in meinem Wohnumfeld eigentlich zu finden?

Wenn ihr beruflich mit Autos zu tun habt, dann stimmt euch vielleicht das Vintage-Bild eines amerikanischen Trucks positiv. Oder ihr seid passionierte Teetrinker. Dann sind schöne Tassen aus aller Welt vielleicht euer Ding. Egal was – setzt kleine Glücklichermacher-Akzente in eurem Haus oder eurer Wohnung.

Harmonie bei Farben und Materialien

Wohntrends wie Hygge oder Ethno Style haben eines gemeinsam: Sie sind in sich aufeinander abgestimmt. Das heißt, hier harmonieren die einzelnen Elemente in Form, Farbe und oft sogar Textur miteinander. Hier geht es häufig auch um Natürlichkeit. Ich bin ein großer Fan von natürlichen Farben: Beige, Schlammgrün oder auch sanfte Rosétöne mag jeder, diese Farben vermitteln automatisch ein Wohlgefühl – und das bedeutet glückliches Wohnen für mich.

Neue Reize: Entdeckt die Sinnlichkeit

Glücklich wohnen bedeutet für mich auch, alle Sinne anzusprechen. Dazu gehört auch das Fühlen. Holz ist zum Beispiel ein tolles, fühlbares Material. Aber gerade auch Textilien lassen sich sehr schön einsetzen, um den Tastsinn anzusprechen. Achtet dann aber darauf, möglichst keine Kunstfasern zu verwenden. Leinen und Baumwolle, grobe Gewebe kombiniert mit feinen Strukturen, das sind haptische Reize, die zum Wohlfühlen anregen.

Aber auch der Geruchssinn will angesprochen werden. Schöne Raumdüfte, zum Beispiel Zitrone, Orange oder auch Rosenblüten, machen glücklich. Und das ganz indirekt. Überhaupt gute Luft: Ab und zu mal richtig Durchlüften, dazu wie gesagt ein schöner Raumduft – schon fühlen wir uns viel wohler.

Fragt euch: Was ist von dem, was mich glücklich macht, in meinem Wohnumfeld zu finden?

Eva Brenner

Minimalismus bringt Entspannung

Ich finde ein aufgeräumtes Umfeld sehr beruhigend. Nicht falsch verstehen, Minimalismus bedeutet für mich nicht die Beschränkung auf das absolute Minimum. Aber oft stehen Dinge herum, die man eigentlich wegräumen müsste. Oder die einem vielleicht gar nicht mehr gefallen. Das belastet. Räumt auf und fragt euch, wie ihr in eurem Wohnumfeld klare Strukturen schafft.

Pflanzen und Blumen

Das macht so gut wie jeden glücklich: Ein Strauß Blumen bringt einfach Freude in das Haus oder die Wohnung. Wenn man sieht, wie es grünt und blüht, dann fühlen wir uns gleich wohler. Das gilt auch für Zimmerpflanzen. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein großer Fan des grünen Wohntrends. Das hat auch damit zu tun, dass man sich um die Pflanzen kümmern muss. Und diese Verantwortung, die man für die Pflanze trägt, auch das macht glücklich.

Glückliche Erinnerungen

Eine schöne Sache ist es, sich an glückliche Momente zu erinnern. Das geht natürlich ganz einfach über Fotos. Da lassen sich tolle Zeitreisen unternehmen: Menschen, die man mag. Tolle Orte, die man besucht hat. Tolle Feiern. In erster Linie soll die Wohnung oder das Haus ja eure Persönlichkeit widerspiegeln. Niemand fühlt sich in einer absolut neutralen Umgebung richtig wohl.

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