Eva Brenners Wohnglück Kolumne
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Wohnen | Statement

7 Tipps von Eva Brenner gegen den Zuhause-Blues

Eva Brenner

Was tun gegen den Lagerkoller? TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner hat 7 Tipps, damit euch daheim die Decke nicht auf den Kopf fällt.

Zu Hause zu sein ist ja eigentlich etwas Schönes. Aber zurzeit haben wohl viele von uns eher gegenteilige Gefühle. Eingeschränkte soziale Kontakte und Ausgehbeschränkungen sorgen dafür, dass so manchem die Decke auf den Kopf fällt.

Ganz sicher ist die Situation nicht einfach. Wir sollten aber das Beste daraus machen. Nutzt diese Zeit, um eure Persönlichkeit neu zu entdecken. Seid kreativ und beschäftigt euch mit Dingen, die euch guttun. An dieser Stelle möchte ich euch dafür sieben – wie ich hoffe – inspirierende Beispiele geben, damit ihr euch auch in diesen Zeiten weiterhin zu Hause wohlfühlt.

1. Kreativ werden

Ein paar Äste, ein wenig Farbe – mehr benötigt ihr gar nicht, um kreativ zu sein. Die Äste könnt ihr euch von eurem nächsten Spaziergang mitbringen, Farbe habt ihr vielleicht noch im Keller oder in der Garage. Das Holz zu bemalen, geht ganz schnell und ist sehr dekorativ. Und: Das kann wirklich jeder, hier gibt es kein richtig oder falsch. Etwas zu gestalten und sich gleichzeitig mit dem Thema Natur auseinanderzusetzen, das passt meiner Meinung nach gerade sehr gut.

2. Neues lernen, Altes vertiefen

Ich lasse nie den Fernseher nur so nebenbei laufen. Viel lieber höre ich Podcasts. Dadurch fühle ich mich nicht allein, denn es spricht ja immer jemand zu mir. Und ich hole mir ganz tolle Anregungen von inspirierenden Menschen.

Ich kann euch da "Gedankentanken" als Podcast empfehlen. Dort findet ihr viele verschiedene, ganz unterschiedliche Sprecher. Ihr könnt diese Abwechslung nutzen. Oder, wenn euch ein Sprecher besonders zusagt, dann schaut ihr, ob der nicht einen eigenen Podcast hat. Ich finde es jedenfalls sehr schön, etwas Neues zu lernen oder auch etwas Altes zu vertiefen.

Überhaupt, nehmen wir uns Zeit zum Lernen. Ich frische meine Französischkenntnisse auf, gehe ganz sorgfältig die Anleitung für meine Kamera durch und habe endlich mal wieder meine Nähmaschine rausgeholt.

3. Ordnung schaffen

Selbstdisziplin ist in diesen Zeiten gar nicht so einfach. Ich stehe deshalb morgens relativ früh auf und arbeite etwas von meinem Tagesplan ab. Da stehen alle To Dos drauf. Von Aufräumen und Arbeiten bis hin zu Meditation und Sport.

Wenn so ein Plan entsprechend schön gestaltet ist, dann hat man auch richtig Lust, die Punkte abzuhaken. Setzt euch am besten am Vorabend kurz hin und überlegt, was ihr am nächsten Tag erledigen wollt.

So ein Plan kann nur für einen Tag gelten:

Oder ihr nehmt euch gleich für den ganzen nächsten Monat etwas vor:

Ihr könnt beim Aufräumen auch gut sortieren: Was kann auf den Flohmarkt? Was kann ich spenden? Was kann wirklich weg? Und geht an Dinge ran, die sonst gern liegenbleiben: Tiefkühler entfrosten, Spül- und Waschmaschine reinigen, Siebe saubermachen – dafür ist jetzt Zeit.

4. Raumduft selber herstellen

Ich hatte das Thema schon einmal in meiner Kolumne zum Thema "Glücklich wohnen: Wie Innenarchitektur unser Wohlbefinden fördert" aufgegriffen. Raumdüfte haben einen sehr, sehr positiven Effekt auf die Stimmung. Zimt, Zitrone, Jasmin und Minze sind meine Favoriten. Die Düfte steigern die Konzentration und sind ganz allgemein echte Stimmungsaufheller.

Hinter diesem Pin findet ihr eine Seite, auf der eine Expertin zeigt, wie ihr diese Düfte selber machen könnt.

5. Balkon frühlingsfit machen

Zwei Dinge, die ich mir vorgenommen habe: Erstens werde ich demnächst meine Balkonkästen bepflanzen. Und dann werde ich noch den Balkon selbst auf den Frühling vorbereiten. Also erst einmal richtig saubermachen und dann so einrichten, dass ich die Sonne hier richtig genießen kann.

Hier findet ihr noch viele weitere Tipps für die Balkongestaltung:

6. Rituale pflegen

Ich persönlich meditiere jeden Morgen, glücklicherweise habe ich da auch schon ein wenig Praxis. Auch Sport in Form von Yoga oder Joggen darf nicht fehlen. Das regelmäßig zu machen, tut mir gut und strukturiert meinen Tag. Auch mit solchen Kleinigkeiten wie regelmäßigem Lüften gebt ihr euch selbst ein Signal: Ich tue mir etwas Gutes und achte auf mich.

7. Farbe benutzen

Ihr wisst alle, was Farbe für einen tollen Effekt auf Räume haben kann. Dabei müsst ihr gar nicht mal das ganze Zimmer streichen. Auch eine einzelne Wand, gestrichen in einer Akzentfarbe, kann einen tollen Effekt erzielen. Falls ihr eure Wunschfarbe erst noch besorgen müsst, schaut nach, ob euer Baumarkt noch geöffnet hat. Das ist derzeit regional unterschiedlich.

Hier gibt es noch ein paar weitere Inspirationen für die Wandgestaltung mit Akzentfarbe:

Was ihr auch unternehmt, um euch zu Hause weiterhin wohlzufühlen: Glaubt an die Chance, die in jeder Krise steckt. Und seid dankbar für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens – Dankbarkeit ist die größte Kraft neben der Liebe!

Hinweis der Redaktion:

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Auf einer Corona-Themenseite informiert die Bundesregierung über aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen. Passt bitte auf euch und eure Mitmenschen auf! Alles Gute und bleibt gesund! Euer Wohnglück-Team

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