Stehleuchte Carronade von Le Klint neben einem weißen Sideboard.
© Le Klint

Wohnen | Statement

Designlampen: 12 stilvolle Leuchten für euer Zuhause

Eva Brenner

Eva Brenner

Nur zwölf? TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner ist es schwer gefallen, sich bei der Wahl ihrer Lieblings-Designlampen zu beschränken. Hier ihre Auswahl an stilvollen Leuchten.

Leuchten gehören definitiv zu meinen Lieblingsthemen. In früheren Kolumnen habe ich mich ja schon mit der Lichtplanung oder auch mobilen LED-Leuchten beschäftigt. Diesmal soll es um Designlampen (oder korrekt gesagt: Designleuchten, denn mit Lampen sind ja eigentlich die Leuchtmittel gemeint) gehen, die mir besonders gut gefallen. Wobei es mir sehr schwer gefallen ist, mich auf "nur" zwölf Modelle zu beschränken.

Eines vorweg: Manche der vorgestellten Leuchten sind nicht ganz billig. Beim Thema Einrichtung bin ich aber dafür, für bestimmte Gegenstände ein wenig mehr auszugeben, um ein optisches Statement zu setzen. Das gilt auch für Leuchten. Alternativ könnt ihr euch natürlich auch an dem Design orientieren und nach günstigeren Varianten suchen.

Designleuchten als Version für die Wand

Ich liebe Wandleuchten, da man damit wunderbare Lichtakzente setzen und die Wände gleichzeitig gestalten kann. Hier ist Planung und Vorbereitung natürlich alles – denn Auslässe auf der richtigen Höhe müssen vom Elektriker vorgesehen werden. Faustregel ist hier die (blendfreie) Augenhöhe bei 1,70 Metern. Natürlich gibt es Ausnahmen, zum Beispiel bei Wandleuchten neben dem Bett oder zum Beispiel im Treppenhaus.

Aber: Oftmals gibt es in Mietwohnungen kaum oder keine Anschlüsse für Wandleuchten. Aber Kabel auf der Wand? Für mich optisch ein No-Go. Als positives Beispiel habe ich hier eine tolle Variante, in der das Kabel in der Leuchte elegant nach unten zur Steckdose geführt wird: das Modell Warren von Menu.

Wandlape Warren Wall von Menu
Schlichte Schönheit: Bei der Wandleuchte "Warren" von Menu wird das Kabel ganz elegant in einem Rohr versteckt. © Menu

Und ein Liebling aus dem Bereich der Schwenkarmleuchten ist auch zu sehen. Die Wandleuchten 265 von Flos sind derzeit genauso trendy wie funktional.

Wandleuchten Modell 265 von Flos in einem Wohnzimmer.
Filigran und trotzdem robust. Seine Stabiliät erhält das Modell 265 von Flos durch das kegelförmiges Gegengewicht aus Gusseisen. © darius petrulxitis/Flos

Stehleuchten: Intelligentes Design mit technischer Raffinesse

Der deutsche Designer Sebastian Herkner ist bekannt für seine organischen Entwürfe. Sein für das Studio pulpo entworfenes Modell oda ist eine einfache, aber elegante Metallstruktur, die ein mundgeblasenes Glas balanciert.

Stehleuchte oda von Sebastian Herkner in gelb und rauchgrau.
Die Stehleuchte oda von Sebastian Herkner wird über pulpo.com vertrieben. © pulpo products

Reduktion muss ja keinesfalls Langeweile bedeuten. Ich mag den schlichten, skandinavischen Stil sehr. Bei der Neon Tube von Hay ist es eine einfache LED-Leuchte, die trotzdem etwas hermacht. Ein weiterer Vorteil: Diese Designlampe ist absolut erschwinglich.

Stehleuchte Neon Tube von Hay in zwei Farben.
Typisch skandinavisch: Die Stehleuchte des dänischen Labels Hay ist gleichzeitig schlicht und doch raffiniert. © Hay

Die Leuchte "Gräshoppa" (oder auch Grashopper) des dänischen Labels Gubi bringt euch das Mid-Century-Gefühl in euer Zuhause. Drei schlanke Beine und ein Schirm, mehr braucht es nicht. Und doch (oder gerade deshalb) ist dieser Entwurf aus dem Jahr 1947 (!) ein Klassiker.

Stehleuchte Graeshoppa von Gubi in einem Wohnzimmer im Mid-Century-Stil.
Versteckte Schönheit: Der "Grashüpfer" gibt sich ganz unscheinbar – und bestimmt doch die Szenerie. © Gubi

Die Carronade von Le Klint setzt euch im wahrsten Sinne des Wortes ins richtige Licht. Die "kleine Kanone" erinnert aber eher an eine Filmkamera. Zu dieser Designlampe als Stehleuchte gibt es auch die passenden Pendelleuchten.

Stehleuchte Carronade von Le Klint neben einem weißen Sideboard.
Die Carronade gibt es sowohl in verschiedenen Größen als auch als Pendelleuchte. © Le Klint

Vom deutschen Designer Stefan Diez stammt die für Hay entworfene Leuchte Rope Trick. Der "Seiltrick" dabei ist, dass sich die Höhe und Ausrichtung des Schirms ganz simpel, aber effektiv verändern lassen. Ich mag das, wenn Dinge mehr können, als nur gut auszusehen.

Decken und Pendelleuchten: Designlampen für Stilisten

Wenn eine Leuchte gerade richtig angesagt ist, dann ist es diese. Die "Mito sospeso" von Occhio findet ihr gerade in allen Design- und Einrichtungsmagazinen. Aktuell gibt es sie sogar mit einer neuen, als "phantom" benannten Oberfläche. Dabei sieht die Mito sospeso nicht nur toll aus. Auch die Funktionalität ist außergewöhnlich. Um zum Beispiel Helligkeit oder Lichtfarbe einzustellen, müsst ihr die Leuchte gar nicht berühren. Es genügt eine Handbewegung. Und auch die Richtung des Lichtes könnt ihr individuell einstellen.

Das Multi-Lite von Gubi trägt seine Modellbezeichnung ganz zu Recht. Das ist für mich ein moderner Klassiker. Sieht in Schwarz ein klein wenig aus als aus den "Star Wars"-Filmen, ihr bekommt sie aber auch in Messing oder Weiß. Das tolle ist, dass sich die Schirme ganz unterschiedlich verstellen lassen. Das verändert sowohl das Licht als auch die Optik der Leuchte.

Die PH 5 von Louis Poulsen finde ich großartig. Diese Leuchte ist nicht nur optisch wunderschön, sondern auch von der Funktion her. Sie gibt ein wunderschön weiches Licht und man ist nie gezwungen, in das Leuchtmittel zu gucken.

Die in Barcelona ansässige Firma Vibia gehört schon zu meinen Lieblingsmarken in Sachen Leuchten. Das Modell Flamingo gibt es auch mit unterschiedlichen Schirmen. Trotz des Modellnamens "Flamingo" erinnert mich diese Designlampe eher an eine Balletttänzerin, weil sie so filigran ist.

Pendelleuchte Flamingo 1530 von Vibia
Die Pendelleuchte Flamingo (hier das Modell 1530) von Vibia eignet sich besonders gut für hohe Räume. © Vibia

Auch fast schon eine Skulptur ist die Vertigo von Petite Friture. Eine Designlampe wie eine Libelle oder ein Frauenhut. Was ich an dieser Leuchte so faszinierend finde: Ich dachte ursprünglich, sie wäre aus stabilem Draht hergestellt. Dem ist aber gar nicht so. Das Material ähnelt eher straff gespannten Kunststoffbändern, ist fast schon textil. Das macht die Vertigo sehr leicht.

Designlampen: Pendelleuchte Vertigo von Petite Friture.
Schwebt über den Dingen: das Model Vertigo von Petite Friture. © Petite Friture

Kronleuchter modern: Zurückhaltende Eleganz

Die Pendelleuchte Wireflow von Vibia sieht im Raum einfach fantastisch aus und ist für mich eine gelungene, moderne Interpretation des Kronleuchters. Sie ist einerseits ganz zart, andererseits auch wieder sehr präsent.

Pendelleuchte Wireflow von Vibia über einem Holztisch.
Strenge Geometrie: Die Pendelleuchte Wireflow von Vibia gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. © Vibia

Und auch diese moderne Kronleuchter-Interpretation finde ich sehr schön. Aber zugegeben, das Original dürfte für die meisten von uns unerschwinglich sein. Aber wie gesagt: Orientiert euch an dem Stil, dann findet ihr auch ähnliche, aber günstigere Schönheiten. Allerdings solltet ihr in solchen Fällen dann unbedingt auf die Sicherheitsstandards achten!

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Tischleuchten: Ein Klassiker aus Italien

Auch bei Tischleuchten gibt es eine Reihe von ganz wunderbaren Modellen. Ich möchte hier nur eine hervorheben, die für mich stellvertretend für zeitloses Desing steht: die Atollo von Oluce. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Egal, welche Variante ihr vielleicht nehmt, dieses Modell geht immer. Entworfen wurde die Leuchte, die aussieht wie ein Pilz, schon 1977 vom italienischen Designer Vico Magistretti.

Unser abschließender Tipp: Ihr wollte wissen, wie ihr auch mit kleinen Möbeln große Effekte erzielt? Oder braucht noch Inspiration für eure neue Küche? Dann schaut doch gern auch in die weiteren Kolumnen unserer Autorin Eva Brenner. Ihr findet diese in unserer großen Übersicht:

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